Artcurial
Lifestyle der Sorglosen

Mit seltenen Hermès-Taschen, historischen Rolex-Uhren und Schmuck traf Artcurial den Geschmack der Schönen und Reichen in Monaco. Bei den dreitägigen Juli-Auktionen konnte das französische Auktionshaus 10 Millionen Euro einnehmen.

MonacoZehn Millionen Euro Umsatz meldet das französische Auktionshaus Artcurial allein für seine Monaco-Auktionen im Juli. Da konnten Jachtbesitzer und urlaubende Jetsetter eine „Birkin Himalaya Bag“ von Hermès aus weißem Krokodilleder zum oberen Schätzpreis für 70.000 Euro (mit Aufgeld) ersteigern. Oder einen blauen Cashmere Saphirring für 610.600 Euro. Oder einen schmalen Art-Déco-Armreifen von Cartier aus dem Jahr 1919 für 58.500 Euro. Geschätzt war der schwarz-weiße Elfenbein- und Onyxreif „Soudanais“ auf eine Summe zwischen 12.000 und 15.000 Euro.

Die sorglos shoppenden Bieter in Monte Carlo kamen aus 34 Nationen, genehmigten sich Schmuck im Wert von 6 Millionen Euro und 3 Millionen Euro für Uhren. Bei den Uhren war Rolex begehrt. Die Herrenarmbanduhr „Eagle Al Maktoum Daytona“ von 1973 erzielte 186.500 Euro.

Die Schere im Kunstmarkt

Der Kunstmarkt dividiert sich immer weiter auseinander. Hier der Spitzensektor, dort die selbstausbeuterische Arbeit der Pilot-Galeristen, die es schwer haben zu überleben inmitten von gefräßigen Mega-Galerien. Solch eine, die erst die Grundlagen für die späteren Auktionsgeschäfte schafft, gab kürzlich auf. Marion Scharmann schloss ihre Galerie in Köln und wird zum September ins Auktionshaus van Ham wechseln.

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Designer-Schmuck als Statusobjekt

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