Arte Fiera: Strategien im Überlebenskampf

Arte Fiera
Strategien im Überlebenskampf

Italiens älteste Messe für moderne und zeitgenössische Kunst bietet neuerdings auch Fotografie und Kunst aus dem 19. Jahrhundert an. Den Trend sinkender Beteiligung kann sie damit umkehren. Allerdings mangelt es der Arte Fiera an internationalen Galerien.
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BolognaRosig sieht die Situation des italienschen Kunstmarktes nicht aus. Die Alte Kunst liegt danieder, die Kunst des 19. Jahrhunderts war schon immer ein Aschenputtel, und selbst die zeitgenössische Kunst ist von der Krise nicht verschont geblieben. Die internationalen Versteigerer, Christie´s und Sotheby´s, haben ihre Auktionen in Italien eingestellt. Sie suchen auf der Halbinsel nur noch nach frischer Ware, die sie dann in London auf den florierenden „Italian Sales“ unter den Hammer bringen.

Auch Messen kämpfen um ihr Überleben. Die Turiner Artissima hat die Internationalität zu ihrem Steckenpferd gemacht und damit offenkundig Erfolg gehabt. Die Bologneser Arte Fiera dagegen ist im vergangenen Jahr mit ihrem Versuch, das spezifisch Italienische in den Vordergrund zu rücken, eher schlecht gefahren. Die Zahl der Aussteller sank auf 141, die der Besucher auf 42.000,  8.000 weniger als nach Turin kamen.

Nun unternimmt die Arte Fiera (24. bis 27. Januar 2014) einen neuen Vorstoß und erweitert ihr Spektrum. Kunst des 19. Jahrhunderts, Fotografie und Kunst aus dem Osten sollen der Messe aus der Flaute helfen. Eine erste positive Resonanz ist zu verzeichnen. 171 Galeristen, 30 mehr als im vergangenen Jahr, haben ihre Teilnahme angekündigt. Rechnet man den Sonderbereich mit östlicher Kunst nicht mit, bleibt die Beteiligung aus dem Ausland mit 14 Galerien allerdings weiterhin dürftig. Sie ist verglichen mit der vorjährigen Edition sogar noch geschrumpft. 2013 waren noch 17 internationale Händler dabei.

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Kooperation mit Mailänder Fotomesse

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