Journal for Art Market Studies Wer bestimmt, was angesagt ist?

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Forschungsarbeit am ZADIK in Köln
Die Neonarbeit "Manet Monet Money" von Georg Weissbach aus dem Jahr 2014 auf der Internetseite des neuen Kunstmarkt-Journals. Quelle: Georg Weissbach; „Journal for Art Market Studies“ (Jams)
Vielsagender Titel

Die Neonarbeit "Manet Monet Money" von Georg Weissbach aus dem Jahr 2014 auf der Internetseite des neuen Kunstmarkt-Journals.

(Foto: Georg Weissbach; „Journal for Art Market Studies“ (Jams))

Schneller Einstieg, nie dröge

In Deutschland gab es bisher nur eine quellengestützte Forschungsstätte zum Kunstmarkt. 1992 war das ZADIK, das Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels, an den Start gegangen, u.a. mit dem Archiv der Galerie Rudolf Zwirner. Gefördert wird die schnell wachsende Forschungseinrichtung vom Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler, seit 2001 in Kooperation mit der SK Stiftung Kultur der Sparkasse Köln Bonn. Das Zadik in Köln sammelt und erschließt die Archive bedeutender Galerien und Kunsthändler/innen, Kuratoren und Kunstkritiker, Sammler und Fachfotografen. Damit bietet es dem Forscher wie dem Interessierten ein Sammlungsrepertoire, das von traditionellen kunsthistorischen Spezialbibliotheken und Archiven nicht gepflegt wird.

Durch die Verbindung des Zadik-Direktors Günter Herzog mit der Universität Köln gelang es seit 2004, Kunstmarktgeschichte aus kölnischen, rheinischen und deutschen Quellen heraus zu lehren und zu erforschen. Seit 2104 ist das ZADIK durch einen Kooperationsvertrag ein An-Institut der Universität Köln: „Forschungsarchiv an der Universität zu Köln“. Inzwischen gibt es einen Masterstudienschwerpunkt „Kunstgeschichte und Kunstmarkt“, den die Juniorprofessorin Dr. Nadine Oberste-Hetbleck leitet.

Seit 1994 erscheinen die wichtigsten Erkenntnisse des Zadik-Teams in der Zeitschrift „Sediment. Mitteilungen zur Geschichte des Kunsthandels“. Die letzte Doppelnummer 25/26 widmete sich der Frage „Wie die Pop Art nach Deutschland kam“ (Verlag für Moderne Kunst, Nürnberg, 29 Euro).Reich bebildert bieten die Themenhefte der Sediment-Reihe jeweils einen schnellen, niemals drögen Einstieg in ein marktgeschichtliches Thema.

Das englischsprachige Journal Jams mit dem weltweit schweifenden Blick und die schön gemachte deutschsprachigen „Sediment“-Hefte mit den quellengestützten Tiefenbohrungen im eigenen reichen Bestand – beide sind ein Must Have für den fortgeschrittenen Kunstmarktkenner. Sie ergänzen sich perfekt.

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