Asiatika
Große Preissprünge bei asiatischer Kunst

Chinesische Malerei liegt an der Spitze der Versteigerung im Kölner Auktionshaus Lempertz. 48 Gemälde aus einer erlesenen Sammlung kamen unter den Hammer.
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KölnEine ungewöhnliche Kombination von Leidenschaften pflegte der schweizerische Entwicklungs - und Forschungsingenieur Andreas F. Fritzsche: Er schrieb Bücher über Risikobewältigung und sammelte klassische chinesische Kunst. 48 Gemälde aus seiner exquisiten Sammlung kamen nun bei Lempertz im Rahmen der Auktion „Asiatische Kunst“ unter den Hammer.

Den Spitzenwert unter den Objekten des Schweizers und damit zugleich den höchsten Preis der gesamten Auktion überhaupt erzielte ein Tuschbild von Fu Baoshi, das ein amerikanischer Sammler in einem spannenden Bieterwettkampf von geschätzten 80.000 Euro auf 264.000 Euro brutto hochtrieb. Eine in Gemeinschaftsarbeit von Qi Baishi und vier weiteren Künstlern entstandene Hängerolle war demselben Sammler 91.000 Euro wert.

Ohne einen einzigen Rückgang wurden die 66 Lose der Sammlung Pommeranz-Liedtke abgesetzt, die über 100 Propaganda-Holzschnitte aus der Mao-Zeit umfassten.
Beim chinesischen Porzellan wetteiferten zahlreiche Saal- und Telefonbieter besonders hartnäckig um ein Paar „Famille rose“-Vasen aus dem 19. Jahrhundert, die von 8.000 Euro auf den Rekordpreis von 62.000 Euro stiegen.

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