Asiatika
Nagel trumpft mit Fülle von Rekordzuschlägen auf

Das Stuttgarter Auktionshaus Nagel ist das Haus in Deutschland, das seit langem chinesische Bieter in Scharen anzieht. Denn hier finden Asiatika-Sammler regelmäßig außergewöhnliche Stücke. Die Auktion vom 4./5. November hat brutto 13,3 Mio. Euro eingespielt.
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DÜSSELDORF. Mit einem Millionenzuschlag und 16 sechsstelligen Zuschlägen hat das Stuttgarter Auktionshaus Nagel nach eigenen Angaben das beste Ergebnis seiner Geschichte eingespielt. Auf 13,3 Mill. Euro inklusive Aufgeld beläuft sich demnach die Zuschlagsumme der 40. Spezialauktion Asiatische Kunst am 4./5. November. In den meisten Fällen führte dabei der Weg aus europäischen Sammlungen in chinesische Hände.

Das Toplos sicherte sich ein anonymer Bieter, der einen bronzenen Buddha der frühen Ming-Zeit (14./15. Jahrhundert) mit 890.000 Euro netto honorierte (das dürften mit Aufgeld rund 1,2 Mio. Euro sein). Die Götterskulptur darf nicht abgebildet werden. Chak?s Gallery aus Hongkong bot für eine weißblaue Meiping-Vase 670.000 Euro netto (891.100 Euro inklusive Aufgeld). Wiederum an Privat ging eine Bronzefigur des Hva shang, eines Schülers des Buddha Shakyamuni, die 480 000 Euro netto (638.400 Euro inklusive Aufgeld) brachte. Für den Töpfer He Chaozong, der im frühen 17. Jahrhundert tätig war, gab es einen Rekordzuschlag. Ein chinesischer Sammler setzt 320.000 Euro netto (425.600 Euro inklusive Aufgeld) für einen Guanyin ein.

Japanische Kunst ließ sich hingegen, wie seit Jahren üblich, nur zäh absetzen. Das teuerste Netsuke, ein hölzerner Geist, kam mit 6.500 Euro netto (8.645 Euro inklusive Aufgeld) nur einen Schritt über seine untere Taxe.


www.auction.de

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