Auktionshaus
Guernsey's versteigert spanischen Schatz aus dem 17. Jahrhundert

Die Geschichte der „Nuestra Señora de Atocha“ klingt wie aus einem Film: Das Schiff sollte Schätze aus der neuen Welt nach Spanien bringen; sank jedoch. In New York werden die geborgenen Wertgegenstände nun versteigert.
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New YorkEin goldener Kelch, ein mit Smaragden besetztes Kreuz, Goldbarren und weitere Kostbarkeiten eines vor der Küste Floridas geborgenen Schatzes werden bald in New York versteigert. Das Auktionshaus Guernsey's teilte am Montag mit, dass die vor drei Jahrzehnten im Wrack der „Nuestra Señora de Atocha“ entdeckten Wertgegenstände am 5. August in der US-Metropole versteigert würden. Das spanische Schiff war 1622 gesunken.

Die „Nuestra Señora de Atocha“ war mit Schätzen aus der Neuen Welt beladen und mit 265 Menschen an Bord auf der Rückreise nach Spanien in einen Hurrikan geraten. Nur fünf Menschen überlebten das Unglück. Mit der „Nuestra Señora de Atocha“ sanken mindestens acht weitere spanische Schiffe in dem Unwetter. Der US-Schatzsucher Mel Fisher hatte das Wrack im Juli 1985 aufgespürt. Die entdeckten Gold- und Silbermünzen, Juwelen und Antiquitäten hatten einen Wert von 450 Millionen Dollar.

Fast 40 Kostbarkeiten werden nun bei Guernsey's versteigert. Ihr Schätzwert liegt den Angaben zufolge bei insgesamt 1,5 bis zwei Millionen Dollar (1,4 bis 1,8 Millionen Euro). Ein beträchtlicher Teil des Schatzes wird in einem nach Mel Fisher benannten Museum auf der Inselkette Key West in Florida sowie in einem Privatmuseum in der Stadt Sebastian in dem Bundesstaat ausgestellt.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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