Ausstellung ist ein Gang durch die Kunstgeschichte: MoMA zeigt klassische Moderne in Berlin

Ausstellung ist ein Gang durch die Kunstgeschichte
MoMA zeigt klassische Moderne in Berlin

Vom Freitag (20. Februar) an gastiert das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) für sieben Monate in Berlin. Die Neue Nationalgalerie zeigt 200 Werke aus der legendären Sammlung, darunter von Picasso, van Gogh, Matisse und Dalí sowie von Pollock, Hopper, Lichtenstein und Warhol.

HB BERLIN. „So haben wir die Bilder und Skulpturen des MoMA nie gesehen“, sagte der Direktor der Nationalgalerie, Peter- Klaus Schuster, am Mittwoch bei der Eröffnungspressekonferenz. Die Kuratoren haben aus der mit 3 200 Werken größten Sammlung des 20. Jahrhunderts eine Art „Kanon des Kanons“ zusammengestellt, so dass sich die Ausstellung als ein Gang durch die Kunstgeschichte gestaltet.

In der oberen Halle sind Skulpturen zu sehen, darunter gleich am Eingang Auguste Rodins Denkmal für Balzac. Im unteren Geschoss warten dann die ersten Höhepunkte der Bildersammlung: Paul Cézannes „Der Badende“, Vincent van Goghs „Sternennacht“ und Henri Rousseaus „Der Traum“. Dann folgen die zwei großen Protagonisten des 20. Jahrhunderts: Pablo Picasso und Henri Matisse.

Thematisch ist die Ausstellung in einen europäischen und einen amerikanischen Flügel geteilt, wobei die Amerikaner etwas stärker vertreten sind als in der MoMA-Ausstellung in New York, wie Kurator John Elderfield erklärte. Meilensteine wie Jackson Pollocks Tröpfelkunst „Nummer 1“, Jasper Johns „Landkarte“ und Barnett Newmans vor der Nationalgalerie postierter „Broken Obelisk“ sind dabei.

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