"Aviator" geht mit elf Nominierungenen ins Oscar-Rennen
Scorsese zeichnet episches Pilotenporträt

Für einen Regisseur, der unter massiver Flugangst leidet, hat Martin Scorsese mit „Aviator“ ein wahres Meisterwerk vollbracht. Sein episches Porträt des legendären Piloten, Flugzeugbauers, Filmmoguls, Milliardärs und Frauenhelden Howard Hughes geht mit 11 Nominierungen in die Oscar-Gala am 27. Februar.

HB HOLLYWOOD. Neben bester Film und Regie können unter anderem Hughes-Darsteller Leonardo DiCaprio und Cate Blanchett als Hughes-Geliebte Katharine Hepburn auf einem Oscar hoffen.

Mit einem Budget von 112 Millionen Dollar zauberte Scorsese spektakuläre Flugszenen und das opulente Leben des Exzentrikers vor Hollywoods Glanzkulisse der 30er und 40er Jahre auf die Leinwand. Schon vor 20 Jahren drängte Warren Beatty auf eine Hughes-Verfilmung. Zeitweise kursierten neun Projekte durch Hollywood, doch erst mit Scorsese und DiCaprio, der Hughes' Genie und Marotten akribisch studierte, setzte „Aviator“ zum Höhenflug an.

In Großbritannien gewann er unlängst den Top-Preis als bester Film, sowie in Hollywood den Golden Globe als bestes Drama und eine Trophäe für DiCaprio. Scorsese ging jedoch beide Male leer aus. Bei der Oscar-Verleihung gilt Clint Eastwood mit dem Box-Drama „Million Dollar Baby“ als sein stärkster Konkurrent. Doch Scorsese, der noch nie einen Oscar als Regisseur bekommen hat, lässt sich nicht entmutigen. „Man darf die Hoffnung nie aufgeben“, sagte er dpa.

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