Bariton René Pape reißt das Publikum mit: Metamorphose aus Rammstein und Oper kommt in USA gut an

Bariton René Pape reißt das Publikum mit
Metamorphose aus Rammstein und Oper kommt in USA gut an

Die Metamorphose der beiden Kultur-Exporte Rammstein und Oper aus Deutschland findet in den USA großen Anklang. Das gerade in den Staaten auf den Markt gekommene Crossover-Projekt von Rock und Klassik „Mein Herz brennt“ begeistert die US-Fans.

HB NEW YORK. Rammstein kennt in den USA jeder. Wagner-Opern auch. Die Metamorphose der beiden erfolgreichen Kultur-Exporte aus Deutschland ist in den USA unwiderstehlich. Das ungewöhnliche Crossover-Projekt von Rock und Klassik „Mein Herz brennt“ als Liederzyklus mit den Texten der Industrie-Metal-Band Rammstein, interpretiert vom Bariton René Pape und Schauspielerin Katharina Thalbach, begleitet von den Dresdner Sinfonikern, kam nun auch in den USA auf den Markt. Die ersten Reaktionen sind sehr positiv. „Die Musik ist fantastisch und außerdem sehr bildlich, voller Leidenschaft. Die Amerikaner werden es lieben, Amerikaner sind sehr leidenschaftliche Menschen“, sagt Hollywood-Komponist John Corigliano („Die Rote Violine“) der dpa in New York.

Als „Mein Herz brennt“ Ende Oktober in Deutschland erschien, wurde die CD von deutschen Feuilletons gefeiert - und landete mit bereits mehr als 5 000 verkauften Exemplaren auf der Bestseller-Liste des „Spiegel“. Dies überrascht auch den Initiator des Projekts und Gründer der Dresdner Sinfoniker, Sven Helbig: „Normalerweise erntet man beim Crossover ja nur Schmach, Häme und Zynismus im Feuilleton. Aber die Elfenbeintürme haben uns nicht abgeschossen, sondern mögen das Projekt, das hat den Erfolg befördert“, sagte er in New York.

Das große Interesse in den USA wird außer dem Bekanntheitsgrad von Rammstein auch der wachsenden Popularität des 39-jährigen deutschen Baritons Pape zu verdanken sein. „Papes heroischer Bariton segelt über die dichte Orchestrierung wie der Fliegende Holländer über das sturmgepeitschte Meer“, schreibt die Stadtzeitung „Time Out New York“ und widmet dem Projekt gleich eine ganze Seite. „Bei Pape passt einfach alles zusammen: ein imposanter Sänger mit einem profundem Talent für Dramatik. Seine Stimme ist (...) im höchsten Maße kultiviert und gleichzeitig unglaublich ursprünglich“, preist ihn das Magazin „Vanity Fair“. Die „New York Times“ lobt den „tiefen, edlen Klang seiner Stimme, die die Aufmerksamkeit augenblicklich fesselt“.

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