Bayer-Kunstsammlung
Anregung für die Mitarbeiter

Sie zählt zu den ältesten Firmensammlungen in Deutschland. Neben etablierten Größen des Kunstmarktes, kauft Bayer bewusst auch Werke von Akademie-Absolventen an und stellt sie in der Zentrale aus. 

Die Kunstsammlung des Pharma- und Agrarchemiekonzerns Bayer kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Schon 1907 ließ der erste Generaldirektor Carl Duisberg Kunst für die Bayer-Mitarbeiter ankaufen. Um gute Fachkräfte nach Leverkusen zu locken, initiierte Duisberg eine ausgedehnte Kulturabteilung, die sich dem Sport, dem Theater, der Musik und der Malerei verschrieben hat. Das tut sie bis heute.

5.400 Kunstwerke besitzt der Konzern inzwischen. 2.000 Kunstwerke zählen zum wertvollen Kernbestand der „Sammlung Bayer“. Picasso, Warhol, Gerhard Richter, Max Liebermann, Henry Moore – und eine kostbare Mars-Statuette des Renaissancekünstlers Giambologna. Sie kam 1988 durch eine private Schenkung ins Unternehmen.

Das Besondere an Bayers Kunstsammlung sind aber nicht die großen Namen, sondern der selbstverständliche Umgang mit der Kunst. Jeder Mitarbeiter kann sich Kunstwerke aus der Artothek an den Arbeitsplatz holen.

Auch in der Krise nach dem Lipobay-Skandal hielt Bayer an der Kunstsammlung fest. Ihr Etat liegt bei fünf Millionen Euro für die gesamte Kulturförderung im niedrigen siebenstelligen Bereich. Nicht zu viel für ein Unternehmen mit 46 Milliarden Jahresumsatz und 4,1 Milliarden Nettogewinn. Aber nicht gerade wenig für die Kunst.

Das ausführliche Porträt der Kunstsammlung Bayer lesen Sie in unserer Printausgabe oder im Handelsblatt-Premium-Bereich.

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