Bayreuther Festspiele
Premierenreigen geht mit tosendem Applaus zu Ende

Die glitzernde Premierenzeit in Bayreuth ist – für diese Saison – zu Ende. Zum Abschluss gab es großen Applaus für den „Parsifal“. Die Aufführung wird am 11. August deutschlandweit in mehr als 100 Kinos übertragen.
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BayreuthMit einer umjubelten Aufführung der Oper „Parsifal“ ist am Sonntagabend bei den Bayreuther Festspielen der Premierenreigen zu Ende gegangen. Die rundum gelungene und tiefschürfende Inszenierung von Stefan Herheim erntete großen Beifall.

Ein begeisterndes Debüt in Bayreuth gab der Schweizer Dirigent Philippe Jordan am Pult des Festspielorchesters.

Die Titelpartie sang in diesem Jahr erstmals Burkhard Fritz. Herheims Deutung von Richard Wagners „Parsifal“ wurde erstmals 2008 gezeigt und ist seitdem überaus beliebt beim Publikum auf dem Grünen Hügel. Und in Bayreuth hat Applaus für das Regieteam inzwischen Seltenheitswert.

Die Inszenierung von Richard Wagners Oper „Parsifal“ in der Regie von Stefan Herheim gehört seit ihrer Premiere 2008 zu den beliebtesten Aufführungen am Grünen Hügel.

Der 42-jährige Norweger Herheim erzählt die Geschichte des Ritters Parsifal auf der Suche nach dem heiligen Gral als bildgewaltige Reise durch die deutsche Geschichte und damit auch als Geschichte der Familie Wagner. In dieser Spielzeit ist die Inszenierung zum letzten Mal zu erleben.

Am 11. August wird die Aufführung erstmals deutschlandweit in mehr als 100 Kinos übertragen. Am 28. August enden die Wagner-Festspiele - mit Herheims „Parsifal“, der im kommenden Jahr einer neuen „Ring“-Produktion im Bayreuther Spielplan Platz machen muss.

Agentur
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DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur
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dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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