Bedeutende Sammlung in umstrittenem Neubau
Museum der bildenden Künste in Leipzig eröffnet

In Leipzig ist der Neubau des Museum der bildenden Künste mit seiner bedeutenden Sammlung eröffnet worden.

HB BERLIN. Genau 61 Jahre nach der Zerstörung seines alten Sitzes im Zweiten Weltkrieg ist das Museum der bildenden Künste in Leipzig unter neuem Dach eröffnet worden. «Die Tragödie des internationalen Vergessens um dieses Stück deutsches Kulturgut hat nun ein Ende», sagte Staatsminister Rolf Schwanitz (SPD) bei der feierlichen Eröffnung des Neubaus am Samstag. Der 74,5 Millionen Euro teure, umstrittene Kubus aus Stahl und Beton wurde mit jeweils 15 Millionen Euro von Land und Bund gefördert, den Rest zahlte die Stadt als Träger der Einrichtung.

Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) würdigte das Bildermuseum unweit des historischen Marktplatzes als «Schmuckstück für den gesamten Freistaat». Im Gegensatz zu den fürstlichen Sammlungen Dresdens, sei der Leipziger Kunstschatz alleine auf bürgerliches Engagement zurückzuführen. Leipzigs Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee (SPD) sieht seine Stadt als einen der «Gravitationspunkte bildender Kunst in Europa». «Das neue Haus bedeutet für uns die Rückkehr in die Runde der großen Museen Deutschlands», sagte Museumsleiter Hans-Werner Schmidt. Zu DDR-Zeiten und auf Grund wechselnder Interims wurde das Ansehen der Sammlungen beeinträchtigt.

Nach einer Gala am Abend mit 1000 geladenen Gästen aus Kultur, Politik und Wirtschaft, sollte das Museum am Sonntag erstmals für die Sonntag erstmals für Besucher öffnen.

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