Berlinale vor dem Start
Viel Glamour und ein kleiner Schatten

Startschuss für das Bären-Rennen: Im Berlinale-Palast in Berlin werden am Donnerstagabend die 64. Internationalen Filmfestspiele mit großen Staraufgebot eröffnet. Doch ein Schatten liegt auf der Glamour-Veranstaltung.
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BerlinMit der Tragikomödie „Grand Budapest Hotel“ von US-Regisseur Wes Anderson werden am Donnerstagabend (19.30 Uhr) die 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin eröffnet. Zur Weltpremiere des unter anderem im sächsischen Görlitz gedrehten Films kommen Stars wie Bill Murray, Ralph Fiennes, Jeff Goldblum und Tilda Swinton. Die Berlinale zeigt bis zum 16. Februar 400 Filme aus aller Welt.

Im Wettbewerb treten 20 Produktionen im Rennen um den Goldenen und die Silbernen Bären an. Aus Deutschland sind vier Filme dabei: „Zwischen Welten“ von Feo Aladag, „Die geliebten Schwestern“ von Dominik Graf, „Kreuzweg“ von Dietrich Brüggemann und „Jack“ von Edward Berger.

George Clooney stellt seinen außer Konkurrenz laufenden Thriller „Monuments Men – Ungewöhnliche Helden“ vor, der von der Rettung bedeutender Kunstschätze vor den Nazis erzählt. Den Frauenscharm nannte Berlinale-Chef Dieter Kosslick jüngst den „G-Punkt der Berlinale“.

Als Weltpremiere wird Lars von Triers „Nymphomaniac Volume I“ in einer unzensierten Langfassung gezeigt. Charlotte Gainsbourg spielt darin eine Sexsüchtige.

Zur Eröffnungsgala wird auf dem roten Teppich ein großes Staraufgebot erwartet. Die Hollywoodstars Bradley Cooper, Pierce Brosnan, Viggo Mortensen und US-Regisseur David O. Russell stehen ebenso auf der Gästeliste wie die deutschen Schauspieler Mario Adorf, Moritz Bleibtreu, Hannelore Elsner, Corinna Harfouch und Marie Bäumer. Auch die Regisseur Tom Tykwer und Volker Schlöndorff haben ihr Kommen zugesagt. Durch den Eröffnungsabend führen Berlinale-Chef Dieter Kosslick und Comedystar Anke Engelke.

Dem Deutschen Film geht es gut: Der Marktanteil deutscher Filme ist in deutschen Kinos von 18,1 auf 23,2 Prozent gestiegen, wie der Berliner Morgenpost berichtete. Passend wenn auch zeitlich dem Zufall geschuldet, hat gerade das Bundesverfassungsgericht die deutsche Filmförderung als rechtmäßig durchgewinkt.

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