Besucher mussten bisweilen Wartezeiten von bis zu zehn Stunden in Kauf nehmen
MoMA hat rund um die Uhr geöffnet

Mit einem Feuerwerk und Öffnungszeiten rund um die Uhr wird sich die spektakuläre Ausstellung des New Yorker Museums of Modern Art (MoMA) von den Berlinern verabschieden.

HB BERLIN. Vom 16. September, 08.00 Uhr an bis zum Schlusstag am 19. September, 22.00 Uhr wird die Neue Nationalgalerie durchgehend geöffnet sein, teilten die Veranstalter am Donnerstag mit. Um 22.30 Uhr gibt es dann ein großes Abschiedsfeuerwerk auf der Terrasse vor dem Museum am Berliner Kulturforum in Nachbarschaft der Philharmonie. Bereits seit dem 1. September ist die Ausstellung teilweise bis Mitternacht und am Wochenende (freitags und sonnabends) sogar bis 02.00 Uhr nachts geöffnet.

In der Endphase der Schau mit 200 Meisterwerken der Malerei des 20. Jahrhunderts, die in Berlin bisher eine Million Menschen sahen, ist die Sonderregelung zur „Jahreskarte Plus“ der Staatlichen Museen aufgehoben worden. Ab sofort gebe es für die Inhaber dieser Karte keine bevorzugte Zugangsberechtigung über den VIP-Eingang mehr, teilten die Veranstalter mit.

Die Karteninhaber können zwar kostenlos die Ausstellung besuchen, müssen sich jetzt aber wie alle Besucher in die Warteschlange einreihen, bei der die Wartezeit je nach Tagesandrang bis zu zehn Stunden betragen kann. Die Karte war nach Angaben der Veranstalter „gegen horrende Gelder“ über das Internet „vermietet“ worden. Nach einem Bericht des Berliner „Tagesspiegels“ (Donnerstag) hat die Neuregelung unter Besuchern und Inhabern der Jahreskarte zum Teil heftige Verärgerung ausgelöst.

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