Bilderrausch aus den Tiefen der Weltmeere: "Deep Blue" kommt in die Kinos

Bilderrausch aus den Tiefen der Weltmeere
"Deep Blue" kommt in die Kinos

Am 29. Januar läuft der Dokumentarfilm „Deep Blue“ bundesweit in den Kinos an. Vorher brachte die BBC-Serie „The Blue Planet“ in atemberaubenden Bildern die Unterwasserszenen in unsere Wohnzimmer.

HB HAMBURG. „Deep Blue“ ist ein Werk der Superlative: Mit bis zu 20 Kamerateams waren die Dokumentarfilmer Alastair Fothergill und Andy Byatt fünf Jahre lang immer wieder an über 200 Drehorten auf der ganzen Welt unterwegs und drangen mit Mini-U-Booten bis in 5 000 Meter Tiefe vor.

„Es war wirklich unglaublich schwierig, diesen Film zu machen“, erzählt Byatt, „200 Tage lang habe ich einfach überhaupt nichts vor die Linse gekriegt. Gerade mal fünf Minuten hatte ich nach 200 Drehtagen.“ Aus insgesamt 7 000 Stunden Filmmaterial entstand schließlich eine 90-minütige Dokumentation, die sich mühelos in Meisterwerke des dokumentarischen Tierfilms wie „Mikrokosmos“ und „Nomaden der Lüfte“ einreiht. Ein Film für Kinder ist „Deep Blue“ allerdings nicht - die authentischen Bilder sind magisch schön, an einigen Stellen aber auch rau und grausam.

Von Beginn an, wenn sich die Wolken teilen und den Blick frei geben auf das scheinbar unendliche Blau des Meeres, entfalten die Bilder einen Sog, dem man sich in keiner Minute entziehen kann. Egal, wie viele Meeresreportagen man schon betrachtet haben mag: „Deep Blue“ zeigt das Leben und Leiden der Unterwasserwesen, wie wir es noch nie gesehen haben. Tausende Soldatenkrabben, die im Zeitraffer zu Samba-Rhythmen am Strand umhereilen - und bald darauf Killerwale, die sechs Stunden lang eine Grauwalmutter jagen und deren Junges töten.

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