Book on Demand
Sprungbrett für Autoren

Book on Demand verlegt jedes Buch. Kosten entstehen dem Autor erst dann, wenn sein Buch online bestellt wird und in Druck geht. Die besten Titel erscheinen in der Reihe BoD-Edition, die von Vito von Eichborn betreut wird.

LEIPZIG. Seit März 2006 arbeitet der frühere Verleger Vito von Eichborn für den Verlag Book on Demand (BoD). Für die Reihe BoD-Edition wählt er jeden Monat ein Buch aus. "BoD-Edition ist ein Sprungbrett für Autoren", sagt von Eichborn. "Ich wähle Bücher aus, von denen ich mit Überzeugung behaupten kann, dass sie auch in einem etablierten Verlag erscheinen könnten." In Frage kommen jedoch nur Bücher, die bereits bei BoD veröffentlicht worden sind. Wird ein Titel von ihm für Edition ausgewählt, übernimmt der Verlag alle weiteren Kosten sowie die Pressearbeit und Vermarktung.

Doch wie funktioniert BoD genau: Der Verlag bietet Autoren die Möglichkeit ihre Bücher kostenlos zu veröffentlichen und je nach Nachfrage in kleiner Auflage drucken zu lassen - auf Wunsch auch nur ein Exemplar. Gratis und unkompliziert kann der Autor sein Buch als Datei online bei BoD verfügbar machen. Bestellt werden kann es dann bei bod.de, amazon.de, buch.de und libri.de. Außerdem sorgt BoD dafür, dass das Buch in den Bestellkatalogen der Großhändler ist. Das gehört zum Service.

Einen großen Vorteil sieht von Eichborn darin, dass BoD den Autoren die Möglichkeit bietet, ihre Bücher frei zu gestalten und in Eigenregie zu veröffentlichen. Nach Verlagsangaben erscheinen mittlerweile immerhin drei Prozent der deutschen Neuerscheinungen bei BoD.

Kosten entstehen für den Autor erst, wenn ein Buch bestellt wird und in Druck geht. Ein Taschenbuch mit 150 Seiten koste den Autor rund fünf Euro. Das setzt jedoch voraus, dass der Autor sein Buch selbst lektoriert und online das Design gestaltet. Möchte er hingegen ein professionelles Lektorat, Beratung und Betreuung, kostet ihn das, je nach Leistung natürlich mehr. Das ganze Service-Paket mit Pressearbeit und Marketing für das Buch liegt bei rund 1000 Euro.

Den Verkaufspreis legt der Autor selbst fest. "Die Marge für den Autor beträgt bei BoD im Durchschnitt 20 Prozent", sagt von Eichborn. In traditionellen Verlagen seien zwischen fünf und zehn Prozent üblich.

Nachdem BoD eigenen Angaben zufolge in Deutschland, Österreich, Dänemark und der Schweiz bereits Marktführer ist, will das Unternehmen als nächstes Ziel nach Finnland expandieren.

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