Buchmesse in Frankfurt 100 Jahre Kommunismus – der rote Messerundgang

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Von Trump und unserer Konsumsucht
Die besten Wirtschaftsbücher des Jahres
Jutta Allmendinger
1 von 10

Das Land, in dem wir leben wollen - Wie die Deutschen sich ihre Zukunft vorstellen

Pantheon, 272 Seiten, 16,99  Euro

Johannes Becker, Clemens Fuest
2 von 10

Der Odysseus-Komplex - Ein pragmatischer Vorschlag zur Lösung der Eurokrise
Hanser, 285 Seiten, 24 Euro

Thomas L. Friedman
3 von 10

Thank you for being late - Ein optimistisches Handbuch für das Zeitalter der Beschleunigung
Lübbe, 480 Seiten, 24 Euro

Rainer Hank
4 von 10

Lob der Macht

Klett-Cotta, 272 Seiten, 20 Euro

Yuval Noah Harari
5 von 10

Homo Deus - Eine Geschichte von Morgen

Beck , 576 Seiten, 24,95 Euro

Nicolaus Heinen, Jan Mallien, Florian Toncar
6 von 10

Alles auf Anfang - Warum der Euro scheitert und wie ein Neustart gelingt

Campus, 235 Seiten, 24,95 Euro

Hans-Jürgen Jakobs
7 von 10

Wem gehört die Welt? Die Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus

Knaus, 680 Seiten, 36 Euro

Beim Herumschlendern fällt dem Bolschewik der Buchtitel „Requiem für den amerikanischen Traum“ ins Auge – geschrieben vom bekannten Intellektuellen Noam Chomsky. Hier, aber auch im Buch „Gegen Trump“ von Naomi Klein, steht, was mit der mächtigsten Nation der Erde los ist. Schadenfreude pur beim Anhänger des Kommunismus. Und das gilt nicht nur für den Zustand der USA, sondern auch für die Nachbarn aus Europa.

Schwierig ist es, aus den diversen Büchern rund um die Euro-Krise eine Auswahl zu treffen. Hans-Werner Sinn ist der prominenteste Autor und überzeugt mit seinem Buch „Der schwarze Juni“. Neben der schonungslosen Bestandsaufnahme macht der ehemalige Chef des Ifo-Instituts 15 Vorschläge, wie die Zukunft aussehen könnte. Dass sich Europas Währung neu erfinden muss, eint die Autoren. Viele der Vorschläge geben den handelnden Personen eine funktionale Anleitung.

Die historisch niedrigen Zinsen erleichtern immerhin den Konsum. Und Lenin lernt bei Frank Trentmann, dass der Kapitalismus aus den Menschen Konsum-Maschinen gemacht hat. Fasziniert liest er das famose Werk des britischen Historikers bis zum Ende und stellt fest, dass so manches Klischee dann aber doch nicht stimmt, was ihm die kommunistische Argumentation nicht gerade leichter macht.

Der Gang durch die Geschichte bringt den Bolschewik auf eine interessante Idee: Wenn die Menschen im Kommunismus zu wenig hatten und im Kapitalismus zu viel, dann wäre ein früherer Entwurf doch vielleicht nachahmungswürdig: Venedig, Florenz und Pisa des 15. bis 17. Jahrhunderts bringt man zunächst mit Handel und Bankwesen in Verbindung.

Diese Deutschen haben den Literaturnobelpreis bekommen
Theodor Mommsen
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Der Historiker wurde 1902 für das 1854 begonnene Monumentalwerk „Römische Geschichte“ ausgezeichnet, das als Meisterwerk der Historiographie gilt.

Rudolf Eucken
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Der Philosoph wurde 1908 für die ideale Weltanschauung ausgezeichnet, die in zahlreichen seiner Werke vertreten war. In seinem in viele Sprachen übersetzten literarischen Werk entwickelte Eucken eine „schöpferischer Aktivismus“ genannte Lebensphilosophie.

Paul Heyse
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Der Autor wurde 1910 für „seine von Idealismus durchdrungene, vollendete Kunst“, die er „als Lyriker, Dramatiker, Romanschriftsteller und Dichter von weltberühmten Novellen an den Tag gelegt hat“ ausgezeichnet.

Gerhart Hauptmann
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Der Schriftsteller wurde 1912 als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Naturalismus („Die Weber“) für seine „reiche, vielseitige, hervorragende Wirksamkeit auf dem Gebiet der dramatischen Dichtung“ ausgezeichnet.

Carl Friedrich Georg Spitteler
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Der Schweizer wurde 1919 wegen seines machtvollen Epos „Olympischer Frühling“ als Preisträger ernannt. Die Würdigung entgegennehmen konnte Spitteler erst ein Jahr später.

Thomas Mann
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Der deutsche Schriftsteller wurde 1929 für seinen großen Roman „Die Buddenbrooks“ ausgezeichnet.

Hermann Hesse
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Der in der Schweiz geborene Autor ist ein mit Werken wie „Demian“, „Steppenwolf“ und „Das Glasperlenspiel“ hervorgetretener Lyriker und Erzähler für eine „inspirierte Verfasserschaft, die (...) neben Kühnheit und Tiefe zugleich klassische Humanitätsideale und hohe Stilwerte vertritt“. Den Preis erhielt Hesse 1946.

Doch hier herrschte auch eine gesunde Art, mit dem steigenden Luxus umzugehen. Die Reichen konsumierten nur sehr wenig selbst – denn das galt gesellschaftlich als unfein. Sie unterstützten öffentliche Einrichtungen, stellten den steigenden Luxus der Allgemeinheit zur Verfügung. Und wenn der gesellschaftliche Druck nicht reichte, half der Gesetzgeber sanft nach.

Lenin beendet seinen Messerundgang in der Halle des Gastlandes Frankreich. Bei all den Herausforderungen und Möglichkeiten, die es 2017 zu geben scheint: Es herrscht Frieden in Europa. Daran hätten die Europäer vor 100 Jahren mitten im Ersten Weltkrieg nicht zu träumen gewagt hätten.

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