Buchtipp „Ted Talks“ Wie man seine Zuhörer begeistert

Auf YouTube finden die unterhaltsamen Ted Talks Millionen Zuschauer. Chris Anderson, Veranstalter der Reihe, erklärt in seinem Buch das Geheimnis von Vorträgen, die niemanden kalt lassen.
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DüsseldorfNeben zu schwachen Händetrocknern und den Gratis-Sandwiches bei Eurowings zählen schlechte Vorträge zu den großen Menschheitsgeißeln des 21. Jahrhunderts. Tag für Tag verplempern Millionen von Menschen wertvolle Lebenszeit in Konferenzräumen und lauschen Rednern, die entweder keine Ahnung haben, was sie eigentlich sagen wollen.

Oder keine Ahnung haben, wie sie ihre Botschaft dem Publikum vermitteln können. Unzählige Bücher über besseres Präsentieren konnten daran nichts ändern. Warum noch eines? Nun, zunächst einmal weil dieser Ratgeber direkt aus dem Vatikan der Rhetorik kommt.

Die Ted-Konferenz (die Abkürzung steht für „Technology, Entertainment, Design“) hat sich innerhalb von drei Jahrzehnten zu einem der weltweit wichtigsten Foren für den interdisziplinären Austausch von Ideen entwickelt.

Zur jährlichen Hauptkonferenz, ursprünglich in Monterrey, inzwischen in Vancouver abgehalten, sind unzählige Ableger rund um den Globus hinzugekommen. Zu den Markenzeichen der Ted-Konferenz gehört die Redezeitbegrenzung auf 18 Minuten und der große Wert, den die Veranstalter auf packende, innovative Vortragsweise legen. Überspitzt gesagt: Ein guter Ted-Vortrag darf alles, nur nicht langweilen.

Wie sich dieses Ziel einlösen lässt, beschreibt Chris Anderson in seinem Buch "Ted Talks: Die Kunst der öffentlichen Rede. Das offizielle Handbuch". Der Journalist und Medienunternehmer hat die Marke Ted 2002 gekauft und führt seitdem das Konferenzgeschäft.

Er beginnt sein Werk mit der trivialsten und zugleich schwierigsten Regel: Ein guter Vortrag braucht eine Idee. Eine Botschaft, die man dem Publikum mitteilen möchte. „Form ohne Inhalt ist unerträglich“, urteilt Anderson.

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