Buchtipp Transformationale Produkte: Das Ende der vier Marketing-Ps

Buchtipp Transformationale Produkte
Das Ende der vier Marketing-Ps

Firmen wie Google und Facebook investierten keinen Cent in Werbung und reiften dennoch zu Tech-Großmächten. Ihr Rezept und wie erfolgreiche digitale Produkte entstehen, beschreibt Autor und IT-Experte Matthias Schrader.
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DüsseldorfVier Ps haben das Marketing jahrzehntelang beherrscht: Produkt, Preis, Placement (Verteilung) und Promotion (Kommunikation). Doch dieses Gebot weicht auf, dafür sorgt die Digitalisierung, die fast jede Branche durcheinanderwirbelt.

Unternehmen müssen den Fokus viel stärker auf das – heute digitale – Produkt legen, das vierte P im Marketingmix.

Leichter gesagt als getan. Matthias Schrader, Mitgründer des Internetdienstleisters Sinner-Schrader, der kürzlich an die Beratung Accenture verkauft wurde, hat ein Buch dazu geschrieben:

„Transformationale Produkte – Der Code von digitalen Produkten, die unseren Alltag erobern und die Wirtschaft revolutionieren“ ist ein kluger Wegweiser durch das digitale Wirrwarr.

Der Internetexperte analysiert, was digitale Transformation bedeutet, erklärt anschaulich und gibt Hilfestellung. Schrader, den sie in der Marketing-Szene „Mattes“ nennen, liefert eine historische Einordnung. Nach Office-PC, Web-PC und Smartphone beschreibt er, wie nun Systeme mit künstlicher Intelligenz auf die Menschen zukommen.

Echo von Amazon, Cortana von Microsoft, Siri von Apple. Wie verheißungsvoll Produkte mit Sprachsteuerung sind, zeigte sich diese Woche auf Apples Entwicklerkonferenz: Der iPhone-Hersteller stellte dort den HomePod vor, der wie Amazons Echo die Kommunikation mit Pizzaservice, Mode-Onlineshop oder den Freunden übernehmen kann.

Schrader erklärt, wie die sogenannten Gafas – ein Akronym aus Google, Apple, Facebook und Amazon – so mächtig werden konnten. Ihr Markenwert liegt addiert bei knapp 750 Milliarden Dollar, das zeigte das Markenwertranking Brand Z 2017, das diese Woche veröffentlicht wurde.

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Markengroßmacht ohne einen Werbedollar

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  • "Markengroßmacht ohne einen Werbedollar" - und Aussagen über Bücher ohne Inhalte.

    Aufgrund der sehr oberflächlich gehaltenen Zusammenfassung (Vielleicht relativiert es ja der Autor im Buch?): Die Aussage an sich (Markengroßmacht ohne einen Werbedollar) ist erwiesenermaßen falsch, denn die "Gafas" investier(t)en mehr als genug Geld in Werbung (einfach mal ab und zu den Fernseher einschalten).

    Vielleicht, gemessen an den "Kosten pro Lead", lange nicht so viel wie herkömmliche Firmen - wo "Digitalisierung" immer noch irgendein SAP Programm zusammen mit einer schlechten Webseite bedeutet - aber "ohne einen einzigen Werbedollar" ist mehr als übertrieben. Siehe auch: http://www.businessinsider.de/facebook-biggest-new-tv-advertiser-google-thinkbox-2015-2016-2?r=US&IR=T

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