Bundesprüfstelle entscheidet
Deutsche Rap-Songs auf dem Index

Mehrere Rap-CDs des Labels Aggro Berlin sind wegen der Verknüpfung von Sexualität und Gewalt sowie Verachtung von Frauen als jugendgefährdend auf dem Index gelandet. Sie dürfen damit nur noch an Erwachsene verkauft werden.

HB BONN. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) erklärte, nach der CD "AGGRO Ansage Nr. 3" seien jetzt auch die CD "AGGRO Ansage Nr. 2" und "King of Kingsz" von Bushido für den Verkauf an Kinder und Jugendliche verboten worden. "AGGRO Ansage Nr. 1" dürfe dagegen weiter ohne Einschränkung verkauft werden. Eine Indizierung bedeutet außerdem, dass die Titel nicht mehr offen verkauft werden dürfen.

Indizierte Liedtexte der Berliner Getto-Rapper verletzten in hohem Maße die Würde der Frau und zeichneten ein menschenverachtendes Bild, urteilte die BPjM. Dies stehe dem Erziehungsziel entgegen, Kindern und Jugendlichen die Achtung gegenüber Mitmenschen zu vermitteln und sie für gleichberechtigte und liebevolle Partnerschaften stark zu machen. Andere Texte wirkten verrohend und reizten zu Gewalttätigkeiten an

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