Christie's TCP
Starke Preise für zeitgenössische Kunst

Das Auktionshaus Christie's hat nur einen Tag nach Sotheby's bei seiner Auktion für zeitgenössische Kunst einen mehr als doppelt so hohen Erlös erzielt wie der Erzrivale. Für hohe Preise sorgen Andy Warhol und Cindy Sherman.
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Düsseldorf302 Millionen Dollar nahm Christie’s gestern mit zeitgenössischer Kunst ein. Seltene Werke von großem Wiedererkennungswert  zu niedrigen Schätzpreisen, das überzeugte die konsumfreudigen Kunstsammler in New York. Nach Wert wurden 99 Prozent der Lose verkauft. Erzkonkurrenz Sotheby’s hatte am Abend zuvor nur 128 Millionen Dollar eingenommen.

Weltweit gefragt ist Andy Warhol, dessen frühes, vierfaches Selbstbildnis mit Brille und Trench den Spitzenplatz der Woche mit 38,4 Millionen Dollar markiert. Auch für lebende Künstler gab es Rekordpreise: Urs Fischers kitschige Monumentalskulptur eines Teddys, der an einer Lampe ruht, verkaufte sich für 6,8 Millionen Dollar. Auch Cindy Shermans Rollen-Selbstporträt einer nachdenklich in ihrer Wohnung liegenden Frau erzielte einen Höchstpreis. Gestern spielte ihr Foto „Untitled“ aus der Serie der „Centerfolds“ 3,9 Millionen Dollar ein. Ziemlich viel für eine Fotografie, die 1981 in einer Zehnerauflage gemacht wurde.

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