„Cold Mountain“ läßt Zuschauer kalt
Matter Applaus zum Berlinale-Start

Der Eröffnungsfilm „Unterwegs nach Cold Mountain“ zum amerikanischen Bürgerkrieg wurde vom Publikum eher zurückhaltend aufgenommen: der Applaus fiel zwar freundlich, aber ziemlich knapp aus.

HB BERLIN. Schmerzlich wurden auf dem roten Teppich vor dem Berlinale-Palast vor allem die beiden Hauptdarsteller des Auftaktfilms vermisst. Weder Hollywoodstar Nicole Kidman noch ihr Filmpartner Jude Law waren erschienen.

Das 155 Minuten lange Drama aus dem amerikanischen Bürgerkrieg wurde vom Publikum eher zurückhaltend aufgenommen. Immerhin ist es für sieben Oscars nominiert. Regisseur Anthony Minghella („Der englische Patient“) erzählt in dem nach einem Roman von Charles Frazier entstandenen Epos eine tragische Liebesgeschichte in den Wirren des Bürgerkriegs. Trotz opulenter Bilder und großer Gefühle lässt der Film den Zuschauer seltsam kalt. Zu vorhersehbar sind die Wendungen im Leben der behütet aufgewachsenen Ada (Kidman) und dem ehemaligen Soldaten Inman (Law).

Gewohnt charmant und witzig ging es bei der Eröffnungsgala zu, die von Anke Engelke und Festivalchef Dieter Kosslick moderiert wurde. Zu den Gästen des Abends gehörten unter anderem US-Schauspielerin Faye Dunaway sowie zahlreiche deutsche Film- und Fernsehgrößen wie Hannelore Hoger, Jutta Speidel, Iris Berben und Heino Ferch. Claudia Schiffer schritt ebenso über den roten Teppich wie Filmproduzent Bernd Eichinger und die Bundesminister Hans Eichel, Christina Weiss und Jürgen Trittin.

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