Kultur + Kunstmarkt
"Cosi fan tutte" eröffnet Salzburger Osterfestspiele

Bei der Eröffnungspremiere der Osterfestspiele ist die Sängerin Cecilia Bartoli vom Publikum gefeiert worden: Sie sang ihre Partie in der Mozart-Oper trotz eines gebrochenen Fußes. Buhrufe gab es für die Inszenierung.

HB BERLIN. Die Neuinszenierung von Mozarts turbulenter Oper "Cosi fan tutte" zum Auftakt der Salzburger Osterfestspiele 2004 am Samstagabend im Großen Festspielhaus ist vom Publikum mit Jubel bedacht worden. Star des Abends war die italienische Sopranistin Cecilia Bartoli: Sie bewältigte ihre Rolle der Fiordiligi mit Bravour, obwohl sie sich während der Proben einen Fuß gebrochen hatte.

Auch die Leistung der Berliner Philharmoniker unter dem Dirigat von Sir Simon Rattle dirigiert wurde von den Zuschauern gefeiert. Rauschenden Beifall erhielten auch die tschechische Sopranistin Magdalena Kozena als Dorabella und ihre US-Kollegin Barbara Bonney als Despina.

Die exzellenten männlichen Darsteller, der US-Tenor Kurt Streit als Ferrando, der kanadische Bariton Gerald Finley als Guglielmo sowie der britische Bariton Thomas Allen als Don Alfonso kamen ebenfalls gut an. Dagegen fielen die Reaktionen auf die minimalistische Inszenierung des Regisseur-Ehepaares Karl-Ernst und Ursel Herrmann gemischt aus: Neben Applaus waren auch Buhrufe zu hören.

Im Sommer wird die Produktion auch bei den Salzburger Festspielen zu sehen sein. Dann wird die Oper von den Wiener Philharmonikern unter Philippe Jordan begleitet. Die von Herbert von Karajan gegründeten Osterfestspiele, eines der teuersten Musikfestivals der Welt, dauern bis zum 12. April.

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