Das Pummelchen
Neu im Kino: Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns

Die Geschichte um die pummelige Bridget Jones geht in die zweite Runde: Ein bisschen aus der Form gelaufen, voller Minderwertigkeitskomplexe, tollpatschig und ungeschickt - aber liebenswert.

Die britische Schriftstellerin Helen Fielding hat das Pummelchen erfunden: Bridget Jones. Ein bisschen aus der Form gelaufen, voller Minderwertigkeitskomplexe, tollpatschig und ungeschickt - aber liebenswert, ja umso liebenswerter, je tiefer sie in Schwierigkeiten steckt. Eine Rolle, die Renée Zellweger auf den Leib geschrieben scheint, schon im ersten Teil (2001). Da hatte sie am Ende den feschen Marc Darcy (Colin Firth) zum Freund gekriegt, was sie selbst am meisten verblüfft hatte. Jetzt, zu Beginn der Fortsetzung, ist alles in Butter.

Allerdings schaut Bridget eifersüchtig und immer eifersüchtiger auf eine Arbeitskollegin von Marc (Jacinda Barrett), mit der er offensichtlich viel Zeit verbringt. Sie buchst aus, geht für ihren TV-Sender nach Thailand, trifft dort ihren früheren Freund Daniel Cleaver (Hugh Grant) wieder, der noch immer gerne etwas mit ihr hätte. Eine "Ehe-Krise" wird durchgespielt, die sich am Schluss aufs Schönste einrenkt.

Die Dialoge sind weniger witzig als in Bridget-1, dafür gibt es mehr Situationskomik, oft slapstick-artig. Zum Beispiel: Ausgerechnet Bridget, die in ihrem Tagebuch ihren täglichen Zigaretten- und Alkohol-Konsum penibel-schuldbewusst festhält, wird wegen Drogenhandels in ein thailändisches Gefängnis gesperrt, in dem sie gleich für gute Laune sorgt. Niemand kann so schüchtern-hoffnungsvoll lächeln wie Renée Zellweger: Da sehen wir gut gelaunt einer weiteren Fortsetzung entgegen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%