Kultur + Kunstmarkt
Designer erwarten mehr Farbenfreude am Auto

Designer erwarten für das Auto der Zukunft mehr Farbenfreude. Das geht aus einer aktuellen Trendprognose hervor, die der Farbhersteller Basf Coatings in Münster veröffentlicht hat.

dpa/gms MüNSTER. Designer erwarten für das Auto der Zukunft mehr Farbenfreude. Das geht aus einer aktuellen Trendprognose hervor, die der Farbhersteller Basf Coatings in Münster veröffentlicht hat.

Danach wird Silber zwar in Europa seine Vormachtstellung behalten. Doch werde es in Zukunft „farbiger“ und durch Weißtöne ergänzt, sagt die Designerin Michaela Finkenzeller.

Das „Silbereinerlei“ werde abgelöst von silbernen Tönungen mit einem Hauch von Grün, Blau oder Beige. Außerdem sieht die Designerin einen Trend zu weißen Schattierungen sowie zu dunklen Silbertönen mit Spezialeffekten, die Farben mehrdeutig erscheinen lassen: Grautöne, die bei genauer Betrachtung grün wirken, oder Jade- und Türkismischungen, mit denen die Farbgrenzen verschwimmen.

Mit diesen dezenten Farbschritten zeichnet sich laut Finkenzeller eine neue „Farbenfreude“ ab, die für die Zukunft buntere Autos erwarten lässt. Rottöne würden tiefer und klarer, Grün erfreue sich in der Tendenz zu Petrol wachsender Beliebtheit. Und die „neutrale“ Farbpalette werde in Zukunft vor allem durch das Spektrum Beige, Braun, Kupfer und Gold ergänzt. Ein weiterer Trend ist für die Expertin Weiß, das sich in verschiedenen Nuancen von silbrig bis kreidig einen Weg auf die Karosserie bahnen werde.

Auch die Oberflächen ändern sich. Sie werden laut Finkenzeller künftig mit Kontrasten spielen und öfter zwischen matt und glänzend wechseln. Die Ergebnisse der Trendprognose fließen nach Angaben des Unternehmens in etwa drei Jahren in die Serienproduktion ein.

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