Deutscher Grand-Prix-Beitrag landet auf Platz acht
Ukraine gewinnt Eurovision Song Contest

Die Ukraine hat zum ersten Mal den Eurovision Song Contest gewonnen. Der deutsche Sänger Max kam auf Platz acht.

HB BERLIN. Die Ukraine hat den Eurovision Song Contest 2004 für sich entschieden. Sängerin Ruslana Lyzhichko war schon im Vorfeld von den Buchmachern als eine der Favoritinnen gehandelt worden. Mit ihrem folkloristisch angehauchten Song «Wild Dance» errang sie 280 Punkte und kam auf Platz eins des 49. europäischen Musikwettbewerbs.

Max Mutzke, dem viele in Deutschland den Sieg zugetraut hatten, landete mit seinem Hit «Can't Wait Until Tonight» auf Platz acht. Dessen Komponist Stefan Raab hatte den 22-Jährigen aus Waldshut bei seinem Auftritt auf der Gitarre begleitet. Überraschend sang Max sogar einige Zeilen auf Türkisch und erhielt nach seinem Vortrag großen Applaus in der Halle.

Der Grand-Prix-erfahrene Komponist Ralph Siegel hatte das Lied für Malta «On Again - Off Again» mit dem Musical-Duo Julie & Ludwig produziert. Es kam auf Platz zwölf. Der österreichische Beitrag «Du Bist» von der Gruppe Tie-Break landete auf Platz 21, die Schweiz war im Halbfinale ausgeschieden.

Hinter der Ukraine landete Serbien und Montenegro auf dem zweiten Platz. Das frühere Rest-Jugoslawien war mit dem Sänger Zeljko Joksimovic angetreten, der den mit Balkan-Elementen gespickten Titel «Lane moje» vortrug.

Dritter wurde der im Vorfeld ebenfalls häufig als Sieger gehandelte Grieche Sakis Rouvas mit «Shake It». Gastgeber Türkei wurde mit «For Real» der Ska-Band Athena Vierter. Nach dem Sieg von Ruslana findet der 50. Eurovision Song Contest im nächsten Jahr in der ukrainischen Hauptstadt Kiew statt.

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