Deutscher Kulturförderpreis Den Talente-Pool kanalisieren

Die Hypo-Vereinsbank fördert junge Karrieren. Die Buchhandlung Das ist dem Kulturkreis der deutschen Wirtschaft, dem BDI und Handelsblatt den Deutschen Kulturförderpreis in der Kategorie große Unternehmen wert.
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Sie gewann den Wettbewerb 2016 und ist heute Platin-Star der Charts. Quelle: Melanie Grande / HypoVereinsbank
Alice Merton

Sie gewann den Wettbewerb 2016 und ist heute Platin-Star der Charts.

(Foto: Melanie Grande / HypoVereinsbank)

MünchenSeit über 35 Jahren fördert die Hypo-Vereinsbank mit dem Projekt „Jugend kulturell“ junge Künstlerinnen und Künstler am Beginn ihrer Laufbahn. Es richtet sich nicht an bereits eingeführte Namen, mit denen sich das Unternehmen schmücken könnte, sondern es soll absoluten Newcomern am Beginn ihrer Laufbahn fördernd zur Seite stehen. Dem Unternehmen geht es um effektive Starthilfe und darum, den Talenten eine Plattform zu bieten an dem Punkt, an dem der gewählte Weg oft steinig wird. In 35 Jahren förderte die Hypo-Vereinsbank mit „Jugend kulturell“ bundesweit mehr als 9 500 Künstler in über 2 200 Veranstaltungen.

Zentrale Veranstaltung der Förderung war 2016 der „Jugend kulturell“-Förderpreis, der in diesem Jahr in der Kategorie „Acoustic Pop“ vergeben wurde, um Talente dieser eher raren Musiksparte besonders zu würdigen. Andere Kategorien waren in vergangenen Wettbewerbsjahren „Musical“, „a cappella“, „Kabarett & Co.“ und „Popmusik“. In fünf öffentlichen Wettbewerbsveranstaltungen im Bundesgebiet stellten sich die Talente einer Fachjury und dem Publikum. 2016 saßen in der Jury unter anderem Peter Urban (Sprecher ESC) und Professor Udo Dahmen (Popakademie Mannheim).

Wettbewerb als Karriere-Sprungbrett

Dotiert war der Wettbewerb mit Preisgeldern von insgesamt 20 000 Euro. Mindestens ebenso wertvoll wie die Preisgelder ist jedoch der Motivationsschub für die jungen Künstlerinnen und Künstler, die durch den Wettbewerb ermutigt werden, den Schritt auf die große Bühne zu wagen. Zugleich bietet der Wettbewerb ihnen auch ein Sprungbrett. Bestes Beispiel für die Nachhaltigkeit des Wettbewerbs und seine Strahlkraft ist die Karriere der Siegerin von 2016, Alice Merton, die nach ihrem Erfolg beim „Jugend kulturell“-Förderpreis tatsächlich durchstartete: Ihre Single „No Roots“ erreichte Platz 15 in den Charts und über drei Millionen Streams‧. Neben solchen Erfolgen bietet der Wettbewerb für die Teilnehmer zahlreiche Impulse zur Weiterentwickelung durch das direkte Feedback der Jury, aber auch der anderen Wettbewerbsteilnehmer. Außerdem bietet der „Jugend kulturell“-Förderpreis auch passgenau zugeschnittene Sach- und Sonderpreise (z. B. Coachings, CD-Produktionen, Fotoshootings) und in vielen Fällen sogar eine Weiterförderung über Jahre durch Beratung im kaufmännischen und administrativen Bereich, aber auch im professionellen Umgang mit den Medien. Nicht zuletzt öffnet das firmeneigene Netzwerk viele Türen.

Christiane Gabor, Projektleiterin von „Jugend kulturell“ erläutert die Initialzündung für das Projekt wie folgt: „Der Förderpreis, den wir vor gut 20 Jahren ins Leben gerufen haben, war ja sozusagen die Krone von ,Jugend kulturell‘. Wir hatten in dem Projekt mit so vielen tollen, hochtalentierten Künstlern zu tun, dass wir es einfach logisch fanden, einen richtigen Wettbewerb zu starten. Um eine gewisse Abwechslung zu gewährleisten, haben wir den Preis in unterschiedlichen, jährlich wechselnden Kategorien ausgelobt. Und wir haben von Anfang an auf hohe Qualität gesetzt. Die Initialzündung war eigentlich, den großen Talente-Pool zu kanalisieren und durch den Preis noch ein wenig mehr anzuspornen.“

Anne Gfrerer, Leiterin Corporate Relations Hypo-Vereinsbank, sieht das Projekt auch in einem direkten Zusammenhang mit der strategischen Grundausrichtung der Bank: „Ein Unternehmen wie unseres kann – davon sind wir überzeugt – nur erfolgreich sein, wenn es in die Gesellschaft eingebettet ist. ,Jugend kulturell‘ ist für uns eine Form des Engagements für diese Gesellschaft und gleichzeitig ein Instrument, mit dem wir unsere Bank in anderer Form erlebbar machen können.“

Gleichzeitig wirkt das Projekt ins Unternehmen zurück, hat Projektleiterin Christiane Gabor erfahren: „Natürlich wirkt dieses Projekt in die Mitarbeiterschaft hinein. Viele Kolleginnen und Kollegen besuchen die Veranstaltungen, auch gemeinsam mit ihren Kunden. Unser Feedback bestätigt eindeutig, dass ,Jugend kulturell‘ von unseren Mitarbeitern sehr positiv gesehen wird und zur Identifikation mit unserem Haus beiträgt.“

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