„Die Furcht des Weisen“: Der beste Fantasy-Roman seit Tolkien

„Die Furcht des Weisen“
Der beste Fantasy-Roman seit Tolkien

Schon „Der Name des Windes“ ist Patrick Rothfuss gelungen. Und nun hat er den zweiten Teil seiner Trilogie um den Zauberer Kvothe nachgelegt. Das Prädikat „Bester Fantasy-Roman seit Tolkien“ ist durchaus berechtigt.
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DüsseldorfEs ist verdammt coole Zauberei: Diese Trilogie ist ein Mittelding aus „Harry Potter“ und „Herr der Ringe“ – allerdings ohne diese Epen nachzuäffen. Patrick Rothfuss ist mit „Der Name des Windes“ und der jetzt erschienenden Fortsetzung „Die Furcht des Weisen“ ein Geniestreich der Erzählkunst gelungen.

Es ist die Geschichte von Kvothe, einem mächtigen Zauberer, der als Kind seine Familie verlor. Aufgebaut sind die ersten beiden Bücher – der dritte Teil kommt bald heraus – ziemlich ähnlich: Auf jeweils rund 850 Seiten wird rückblickend erzählt, wie Kvothe zu dem wurde, was er heute ist.

Doch schon hier beginnt das spannende Moment der Bücher: Der Leser weiß gar nicht, was Kvothe zum dem gemacht hat, der er in der Gegenwart ist. Man bekommt lediglich mit, dass ihn die ganze Welt kennt und sich die Menschen ständig Geschichten über ihn erzählen.

Von all dem will Kvothe längst nichts mehr wissen. Er lebt als „Kote“ zurückgezogen und anonym mit seinem Schüler Bast als Kneipier in einem kleinen Örtchen. Niemand kennt hier seine Vergangenheit. Kote wird für sein gutes Essen und seine angenehme Art geschätzt. Seine Zauberkünste hält er geheim und am Anfang des ersten Teiles scheint es so, als er all das am liebsten vergessen würde.

Doch dann lernt er plötzlich einen Chronisten kennen, der durchs Dorf zieht. Kote vertraut ihm und gibt sich als Kvothe zu erkennen. Es werde Zeit, das Leben des Zauberers einmal wahrheitlich wiederzugeben, so dass die Menschen nicht die oft falschen Geschichten glauben.

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  • Gut beschrieben. Im Original ist das Buch nicht geteilt, und mit 14,99€ auch viel billiger.

  • Gute Vorstellung, ich war ebenso begeistert von den beiden Büchern. Bezüglich des ungewöhnlichen Bruchs am Ende des ersten Bandes, ist nicht der Autor, sondern Klett-Cotta verantwortlich zu machen. Im Original sind die beiden Bücher ein Band - der nächste wird in den USA anscheinend im März veröffentlicht.

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