Die Kosten des Ostens
Meine erste Spreewaldgurke

60 Jahre nach Kriegsende ist die gerechte Strafe für den Westen die Last mit dem Osten.

Am 8. Mai jährt sich zum 60. Mal der Tag der Kapitulation, also des Tages, an dem der 2. Weltkrieg zu Ende ging. Wir haben diesen Krieg verloren. Zur Strafe wurde Deutschland in zwei Teile aufgeteilt. Den östlichen Teil bekamen die Russen mit der Auflage, das Land komplett herunterzuwirtschaften und die Bevölkerung total zu verblöden. Soweit es in ihren Kräften stand, erfüllten die Russen diese Auflage. Der westliche Teil wurde dagegen unter die Verwaltung von Amerikanern, Engländern und Franzosen gestellt und zu einem demokratischen Musterland mit Sozialer Marktwirtschaft und hundertprozentig bewältigter Vergangenheit entwickelt.

Doch auch der Westen sollte natürlich seine gerechte Strafe erhalten. Deshalb wurde am 9. November 1989 die Mauer geöffnet, und die Westdeutschen bekamen nun fünf völlig marode Bundesländer inklusive 20 Millionen notorisch unzufriedener und undankbarer Bewohner aufgebürdet. Von diesem Schock haben sie sich bis heute nicht erholt. Die Kosten der von Helmut Kohl betriebenen Zwangsvereinigung haben die einstmals blühende Bundesrepublik zu einem Land der 3. Welt gemacht. Schuld daran sind: die Kosten des Ostens.

Die Hauptstadt
Laut 2 + 4-Vertrag musste die Hauptstadt der DDR auch die Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands werden. Durch ein Versagen der zuständigen Behörden wurde der größte touristische Anziehungspunkt, die "Mauer", entfernt und durch hässliche Gebäude wie das "Sony-Center", das "Kanzleramt" und das "Wolfgang-Joop-Mausoleum" ersetzt.

Und bei Ausschachtungsarbeiten auf dem Gelände der Raststätte "Magdeburger Börde" wurden 500 Tonnen kontaminierte Sättigungsbeilagen aus Berlin entdeckt, deren Entsorgung bis heute acht Milliarden Euro, das sind 530 Trilliarden Ostmark, verschlungen hat.

Regierungs-Potpourri
Die Hauptstadt beschäftigt auf Kosten des Steuerzahler eine völlig überforderte und überbezahlte Truppe von Laiendarstellern, die in Berlin für die Touristen als Politiker auftreten. Mal spielen sie die Regierung, mal die Opposition. Alle vier Jahre werden Wahlen abgehalten, damit ältere Schauspieler durch jüngere Laien ersetzt werden können. Besonders beliebtes Spektakel: Alle zwei Jahre wechselt der Außenminister seine Gestalt.

Das Brandenburger Tor
Ein architektonisch völlig misslungener Bau, der seine Funktion in keiner Weise erfüllt. Das so genannte Tor lässt sich überhaupt nicht abschließen, sondern hat fünf breite Eingänge, durch die ununterbrochen die merkwürdigsten Menschen einströmen. Sobald sich ein Demonstrationszug dem Brandenburger Tor nähert, muss es für viel Geld von vielen Polizisten bewacht werden, weil das so im Grundgesetz steht. Aber eigentlich könnte man das Ding auch abreißen. Es steht nämlich völlig zusammenhanglos in Berlin herum und wird eigentlich nur als Kulisse für die jährliche Jubiläumsedition des neuen Persil ("Unser Bestes") gebraucht.

3-D-Puzzle Frauenkirche
Diese Kirche in Dresden galt lange Zeit als das größte 3-D-Puzzle der Welt. Inzwischen für 1,5 Billiarden Euro (800 Reichsmark) wiederaufgebaut. Sieht von weitem wie eine Kirche aus, und wenn man davor steht, ist es auch eine. Das nennt man sozialistischer Realismus. Wozu Dresden eine Kirche nur für Frauen braucht, ist nicht nachvollziehbar. Hat ja auch nur unser Geld gekostet.

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