Die Nominierten: Deutsche Gewinnchancen in Hollywood

Die Nominierten
Deutsche Gewinnchancen in Hollywood

Hollywood und die weltweite Filmbranche fiebern der 84. Oscar-Verleihung entgegen. Das Trophäenspektakel beginnt mit dem Defilee der Stars auf dem roten Teppich. Auch Deutsche haben Chancen auf einen Oscar.
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Los Angeles / BerlinFavorit bei der diesjährigen Oscar-Verleihung ist mit elf Nominierungen Martin Scorseses 3D-Märchen „Hugo Cabret“. Der französische Stummfilm „The Artist“ ist für zehn Oscars nominiert. „The Help“-Darstellerin Viola Davis und Meryl Streep als „Die Eiserne Lady“ gelten als Topanwärterinnen für den Hauptdarsteller- Oscar.

George Clooney („The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten“) konkurriert mit Jean Dujardin („The Artist“), Brad Pitt („Die Kunst zu gewinnen - Moneyball“), Gary Oldman („Dame, König, As, Spion“) und Demián Bichir („A Better Life“).

Auch Deutsche haben Chancen auf einen Oscar. Wim Wenders ist mit der 3D-Doku „Pina“ im Rennen, der Hamburger Nachwuchsregisseur Max Zähle mit dem Kurzfilm „Raju“. Kostümbildnerin Lisy Christl könnte für ihre Arbeit an Roland Emmerichs Shakespeare- Film „Anonymus“ ihren ersten Oscar in Empfang nehmen. Auch die deutschen Produzenten des polnischen Kriegsfilms „In Darkness“ von Regisseurin Agnieszka Holland hoffen auf Gold.

Regisseur Wim Wenders und sein Team sind stolz auf die Oscar-Nominierung für ihren Film „Pina“. „Zum zweiten Mal nach „Buena Vista Social Club“ jetzt die Chance zu haben, als Nominierter in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ im Rennen um die Oscars teilnehmen zu können, ist eine tolle Sache, zumal wir damit der erste 3D Film sind, dem diese Ehre zuteil wird“, erklärte Wenders am Dienstag über seine Agentur.

„Wir wollten mit unserer Reise in das wunderbare Reich der großen deutschen Choreografin Pina Bausch dieser einmaligen Frau und Pionierin des zeitgenössischen Tanzes ein Denkmal setzen.“ Der weltweite Erfolg beim Publikum und nun die Oscar-Nominierung seien eine fantastische Belohnung und Anerkennung dieser gemeinsamen Arbeit, sagte Wenders.

„Die Tänzer und Mitarbeiter des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch sind, zusammen mit der Neuen Road Movies, stolz auf diese Auszeichnung.“ „Pina“-Produzent Gian-Piero Ringel zeigte sich überglücklich: „Unfassbar! Ich freue mich riesig.“ Die Nominierung ehre nicht nur Wenders, sondern auch Pina Bausch und ihre Tänzer.

„Das ist ein riesiges Kompliment und damit Lohn für die Arbeit und die herausragende Leistung aller, die an „Pina“ mitgewirkt haben“, erklärte Ringel. „Jetzt wünsche ich uns, dass wir den Oscar auch nach Hause bringen.“

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Pina hatte nicht genug zu picken, jedenfalls hat sie praktisch die ganze Zeit in Wuppenduppel permanent um auch nur einen halbwegs angemessenen Etat kämpfen müssen. Der Rest war Improvisation.

    Wenders, die Verleiher und Multiplexxe machen jetzt Kasse.

    Doll! Ich kann schon wieder nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte…

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