„Die Stars sind zu teuer geworden“
Junge Autoren im Fokus

Bei den Stuttgarter Buchwochen stehen vor allem junge, unbekannte Autoren im Fokus. Bis zum 7. Dezember will die Buchausstellung rund 25 000 Bücher präsentieren.

HB STUTTGART. „Der Nachwuchs benötigt eine Bühne, und die wollen wir ihm geben“, sagte ein Sprecher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels am Mittwoch vor der Eröffnung. Bis zum 7. Dezember will die nach eigenen Angaben größte deutsche regionale Buchausstellung rund 25 000 Bücher präsentieren. Im Mittelpunkt stehen das Gastland Ungarn und das Thema Reisen. Im vergangenen Jahr besuchten 107 000 Menschen die Messe.

Im Vergleich zu den Vorjahren fehlten in diesem Jahr „die wirklich großen Namen“. Neben dem Weltenbummler Andreas Altmann, Ralph Giordano und dem Überlebenskünstler Rüdiger Nehberg werben die Buchwochen mit Hardy Krüger und Peter Härtling. „Die Stars sind zu teuer geworden“, teilte der Landesverband des Börsenvereins mit. Dies gebe allerdings jungen Talenten die Möglichkeit, ihre Werke zu präsentieren. Erneut soll der Stuttgarter Fotobuchpreis für den besten deutschsprachigen Bildband verliehen werden.

Mit Romanen, Tagebüchern, Bildbänden und Reiseführern soll neben der Büchermesse in Stuttgart auch bei der Bücherschau in Karlsruhe für die Literatur geworben werden. Stehen in Stuttgart Ungarn und Reisen im Mittelpunkt, so widmen sich die Badener vom kommenden Freitag an bis zum 7. Dezember vor allem den Schwerpunkten Geschichte und Polen.

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