Die warmen Weiten des Welttalls
Bully startet mit "Mopsgeschwindigkeit"

Es war das Kinowunder des Jahres 2001 – „Der Schuh des Manitu“! Millionen von Kinobesucher sahen sich die ebenso freche wie liebevolle Karl-May-Parodie an, und so war es nur eine Frage der Zeit bis Bully Herbig und seine Ulktruppe erneut zuschlagen würden, und zwar mit „(T)Raumschiff Surprise“.

HB DÜSSELDORF. "Der Schuh des Manitu" avancierte seinerzeit zum Sommerhit, so dass die Freilichtkinos den Film nicht so schnell ordern konnten, wie die Besucher ihn sehen wollten. Doch anstatt sich auf den Lorbeeren auszuruhen und einfach einen zweiten Teil zu drehen (ein Variante, die immer häufiger gewählt wird), ließ er in einer demokratischen Abstimmung das Thema seines neusten Films wählen. Und so dürfen sich die Zuschauer ab heute auf das „(T)Raumschiff Surprise“ freuen...

Wie auch schon der „Schuh des Manitu“ hat das „Traumschiff“ seine Wurzeln in der Bullyparade, jener Show mit dem Michael Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian bekannt geworden sind. Hier erforschten die drei Raumfahrer Mr. Spuck (Herbig), Schrotty (Kavanian) und Käpt`n Kork (Tramitz) zum ersten Mal die "warmen" Welten des Weltalls und langweilten sich meist ganz furchtbar. Und so stand Produzent, Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller Herbig vor der Aufgabe, einen abendfüllenden Spielfilm auf der Grundlage von kurzen Gags zu drehen. Das dies kaum möglich war, war dem Entertainment- Profi bewusst und griff in eine Trickkiste, die auch schon die Komiker-Asse Stan Laurel und Oliver Hardy kannten: Wenn deren Filme nicht nur lustig, sondern auch spannend sein sollten oder sogar eine Liebesgeschichte beinhalten sollten, beschränkten sich die beiden Komiker lediglich auf den komischen Part und überließen die Abteilung Abenteuer und Romantik anderen Figuren.

Und so antwortet Herbig, auf die Frage, wie man aus einem Zwei-Minuten- Sketch einen 90 Minuten Film dreht: „Das wichtigste war mir, dass Kork, Schrotty und Spuck nicht die Geschichte tragen müssen. Lass sie dabei sein, mehr nicht. Deshalb musste es einen Gegenpart geben. Und das konnte nur ein wahnsinnig gutaussehender Mann sein, der auf Frauen steht.“Für diese Rolle konnte Herbig keinen geringeren als Till Schweiger gewinnen, der im „Traumschiff“ die Rolle des Rock (Weltraum-Taxifahrer, Frauenheld und Mann für Laser-Duelle) verkörpert. Mit dabei auch Anja Kling als Königin Metapha, die gute Herrscherin der Erde und Sky duMont, als Herzog Wilhelm der Letzte.

Doch um was geht es eigentlich in Bullys neuem Film? Wie der Name „Surprise“ schon vermuten lässt, ist die Handlung bislang noch ein gut gehütetes Geheimnis und auch die Presse bekam nur zwanzig Minuten des neuen Streifens zu sehen. Bekannt ist nur folgendes: Im Jahre 2054 hat die Menschheit den Mars besiedelt. 250 Jahre später kehren die Nachkommen der ersten Siedler zurück. Ihr Ziel ist es, die Erde zu erobern und deren Bewohner zu vernichten. Und tatsächlich scheint die Lage aussichtslos: Die Invasion unter dem bösen Anführer Rogul hat begonnen. In größter Not schickt Königin Metapha darauf einen Hilferuf zur „Surprise“: Käpt`n Kork und seine Mannschaft sollen in der Zeit zurückreisen und die Besiedlung des Mars ungeschehen machen. Doch die Crew hat allerdings eine viel dringende Mission: Sie steckt mitten in der Vorbereitung ihrer Tanznummer für die „Miss Waikiki Wahl“ und nimmt eher wiederwillig ein Taxi zur Erde. Doch bei der Reise durch die Zeit geht allerhand schief und so landet die Truppe im Mittelalter bei den Rittern...

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