Eigenwilliger Stil
Deutscher Jazzpreis geht an den Pianisten Ulrich Gumpert

Der Albert-Mangelsdorff-Preis (Deutscher Jazzpreis) 2005 geht an den Pianisten und Komponisten Ulrich Gumpert. Die Union Deutscher Jazzmusiker (UDJ) und die GEMA-Stiftung ehren mit der Auszeichnung in zweijährigen Turnus eine herausragende Jazzpersönlichkeit.

HB BONN. Der mit 13 000 Euro dotierte Preis soll am 5. November 2005 im Rahmen des JazzFest Berlin überreicht werden, wie die UDJ am Dienstag in Bonn mitteilte.

Gumpert nutze in einem eigenwilligen Stil die Erfahrungen aus Jazz- und europäischer Musikgeschichte auf originäre Weise und habe sowohl als Improvisator als auch durch seine kompositorischen Arbeiten musikalische Impulse gegeben, urteilten die Juroren. Der seit 1966 als freischaffender Musiker im Osten Berlins lebende Gumpert gründete 1972 seine Workshop Band, die in immer wieder wechselnden Besetzungen bis heute besteht.

Der Namensgeber des Deutschen Jazzpreises, der Posaunist und Ehrenvorsitzende der UDJ, Albert Mangelsdorff, starb im Juli im Alter von 76 Jahren. Er wirkte noch als Mitglied der Jury an der Entscheidung für Gumpert mit.

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