Kultur + Kunstmarkt
„Ein Leben lang kurze Hosen tragen“: Geschichte eines Kindermörders

Regisseur Kai S. Pieck hat sich eines sperrigen Themas angenommen. Mit dem Mittel des Video-Monologs und Tobias Schenke in der Hauptrolle versucht er sich dem Leben von Jürgen Bartsch anzunähern. Der Metzgergehilfe missbrauchte und ermordete zwischen 1962 und 1966 im Ruhrgebiet vier schulpflichtige Jungen. Beim ersten Mord war er gerade 15 Jahre alt.

dpa HAMBURG. Regisseur Kai S. Pieck hat sich eines sperrigen Themas angenommen. Mit dem Mittel des Video-Monologs und Tobias Schenke in der Hauptrolle versucht er sich dem Leben von Jürgen Bartsch anzunähern. Der Metzgergehilfe missbrauchte und ermordete zwischen 1962 und 1966 im Ruhrgebiet vier schulpflichtige Jungen. Beim ersten Mord war er gerade 15 Jahre alt.

Der Film basiert auf veröffentlichten Aufzeichnungen und Briefen aus Bartschs Zeit in der Landesheilanstalt in Eickelborn. Pieck unterbricht den Video-Monolog, den so mancher Zuschauer möglicherweise an „Der Totmacher“ mit Götz George als Serienmörder Haarmann von Romuals Karmakar messen wird, mit Rückblenden in die Kindheit und Jugend des Täters in den 50er und 60er Jahren.

(Ein Leben lang kurze Hosen tragen, Deutschland 2002, 83 Min., FSK ab zwölf J., von Kai S. Pieck, mit Tobias Schenke, Sebastian Urzendowsky, Ulrike Bliefert)

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