Einer der großen Bandleader
Jazz-Klarinettist Artie Shaw gestorben

Der US-Jazz-Klarinettist und Bandleader Artie Shaw ist am Donnerstag 94-jährig in Kalifornien gestorben. Shaw erlag nach Angaben seines Orchestermanagers, Will Curtis, einer längeren Krankheit.

HB NEW YORK. Sein nuanciertes Spiel brachten ihm den Ruf eines der größten Jazzmusiker seiner Zeit ein. Er war in den dreißiger und vierziger Jahren in einem Atemzug mit Glenn Miller und Benny Goodman genannt worden. Letzteren betrachtete er selbst als seinen Erzrivalen, wie die „New York Times“ in ihrer Online-Ausgabe berichtete.

„Der Unterschied zwischen Benny und mir ist, dass ich versucht habe, eine Musik zu spielen, und Benny aufs Swingen bedacht war“, sagte Shaw vor einigen Jahren. „Benny war unheimlich geschickt mit seinen Fingern (...), aber wenn man unser beider Versionen von „Star Dust' hört, gibt es nur einen Schluss: Ich habe gespielt, er hat geswingt“. Zu Shaws besten Aufnahmen gehören „Begin the Beguine“, „Dancing in the Dark“, „Traffic Jam“, „Moonglow“ und „Stardust“.

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