Einrichtung des Deutschen Kulturrates
„Task-Force“ gegen Kultur-Kollaps

Der drohende Kollaps der Kulturfinanzierung in Deutschland soll mit Hilfe einer vom Deutschen Kulturrat eingerichteten "Task-Force" abgewendet werden. Ziel dieser Arbeitsgruppe ist es, Vorschläge zu erarbeiten, wie besonders auf kommunaler Ebene die kulturelle Infrastruktur dauerhaft gesichert werden kann

HB BERLIN. Der Geschäftsführer des Kulturrates, Olaf Zimmermann, betonte, die Kulturhaushalte der Kommunen und der Länder stünden vor dem Kollaps. „Uns erreichen immer dramatischere Berichte über die Situation von Bibliotheken, Musikschulen, Museen, Theatern und Opernhäusern.“ Er lud die Kommunen, Länder und den Bund ein, gemeinsam Wege zu suchen, wie die kulturelle Grundversorgung in den Städten und Gemeinden gesichert werden könne.

Die kulturpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Antje Vollmer, begrüßte den Vorstoß von Kulturstaatsministerin Christina Weiss (parteilos), das jetzt freigegebene Vermögen der ehemaligen DDR-Außenhandelsfirma Novum für die Kulturförderung in den neuen Ländern einzusetzen. Das Geld solle zurück in die neuen Bundesländer fließen, „aus deren Kasse es auch stammt“, sagte Vollmer. „Wenn schon die Kulturprogramme für die neuen Bundesländer gestrichen werden, sollte wenigstens ein Teil der rund 255 Millionen Euro für die Kultur in die neuen Länder zurückgehen.“

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