Erfolglose Fahndung mit Hubschraubern
Edvard Munchs "Der Schrei" gestohlen

Zwei bewaffnete Kunsträuber haben gestern vormittag das weltberühmte Gemälde "Der Schrei" des norwegischen Expressionisten Edvard Munch aus dem Munch-Museum in Oslo gestohlen.

STOCKHOLM. Außerdem entwendeten die Täter nach Angaben eines Polizeisprechers das Munch-Gemälde "Madonna". Trotz einer sofort eingeleiteten Großfahndung fehlte von den nach Zeugenaussagen maskierten Männern bis Redaktionsschluss noch jede Spur. Dagegen wurde kurz nach dem dreisten Kunstraub ein Bilderrahmen in der Osloer Innenstadt gefunden. Die Polizei glaubt, dass es sich um den Rahmen eines der beiden gestohlenen Gemälde handelt.

Der Raub geschah kurz nach Öffnung des Museums. Zwei Männer schnitten die beiden Kunstwerke vor den entsetzten Augen vieler Museumsbesucher von der Wand ab und verließen die Ausstellungsräume durch den Haupteingang. Dort habe ein Audi A6 mit einem dritten Täter gewartet. Die sofort alarmierte Polizei setzte bei ihrer Fahndung Hubschrauber ein. Doch trotz zahlreicher Absprerrungen und eines massiven Polizeiaufgebots konnten die Täter entkommen.

Die anwesenden Museumswärter mussten sich während des dreisten Raubes nach den Aussagen mehrerer Besucher während des Diebstahls auf den Boden legen. Die Täter hätten das Sicherheitspersonal mit einer Waffe bedroht. Schüsse seien entgegen ersten Angaben nach Polizeiaussagen nicht gefallen. Auch sei niemand verletzt worden. Die norwegische Polizei hat die Bewachung an Grenzübergängen und Flughäfen verschärft.

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