Erinnerungen an die Kindheit
Neu im Kino: "Wenn Träume fliegen lernen"

Ein kleiner Junge weigert sich, erwachsen zu werden: Peter Pan. Sie kennen die Geschichte? Den Film von Walt Disney? Andere Verfilmungen? Dann könnten Sie sich von einem entzückenden Film erzählen lassen, wer sie wann und warum geschrieben hat.

Johnny Depp spielt den schottischen Autor James M. Barrie, der zu Beginn, 1903 in einem Londoner Theater, mit einem seiner Stücke einen Reinfall erlebt und von seinem Agenten (Dustin Hoffman) gedrängt wird, schnell ein neues Stück zu liefern. Und da beginnt die Geschichte.

In einem Park lernt Barrie die Witwe Sylvia (Kate Winslet) kennen. Der Film entwickelt auf behutsame, fröhlich-optimistische Weise, wie eine wunderbare Freundschaft und Liebe wächst, wie er seine eigene Familie verlässt, zu ihr und ihren vier Jungens zieht, mit ihnen spielt, Drachen steigen lässt, sich in spaßige Kostüme verkleidet, sie zum Schreiben eigener Geschichten animiert. Eine Idylle (in der es, dem poetisch-heiteren Ton des Films angemessen, keinen Sex gibt).

Regisseur Marc Foster hat auch bittere Töne in den Film gemischt: etwa die tödliche Krankheit von Sylvia, oder die Figur von Sylvias Mutter (Julie Christie), die dem fröhlichen Treiben mit einigem Misstrauen zusieht. Langsam kristallisiert sich in dieser unbeschwerten Atmosphäre die Geschichte des Peter Pan heraus, und natürlich sind die Kinder des Schriftstellers Musen. Warum man sich den Film anschauen sollte? Weil man sich gerne in die eigene Kindheit entführen lässt.

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