Es kommt Leben in die christlichen Gemeinden: Die Passion Gibson

Es kommt Leben in die christlichen Gemeinden
Die Passion Gibson

Mel Gibsons Film "Die Passion Christi" startet in Deutschland. Drastische Szenen und eine Antisemitismus-Diskussion machen ihn zum Kassenschlager.

Schlag um Schlag bohrt sich der lange eiserne Nagel durch das Fleisch. Blut spritzt, die Finger zucken. Dann erstarrt die Hand auf dem Kreuz. Drastisch musste es wohl sein. Mel Gibson zeigt in seinem mittlerweile heftig diskutierten Film „Die Passion Christi“ die Kreuzigung in Nahaufnahme und die Leiden Jesu in epischer Länge und in Zeitlupe.

Das Werk erregt die Gemüter bereits heftig. Dabei war der Film bislang nur in Nordamerika zu sehen. In dieser Woche nun kommt er entgegen der ursprünglichen Planung auch in die deutschen Kinos, weil sich der deutsche Filmverleih, vom leidenschaftlichen Diskurs in den USA beflügelt, ein gutes Geschäft verspricht.

Das ist es in jedem Fall schon für Regisseur Mel Gibson geworden. Was aber hat er außerhalb des Regiestuhls dafür getan? Zum US-Start an Aschermittwoch hatten Kritiker dem Epos ein Debakel an der Kinokasse prognostiziert. Doch bereits nach zwei Wochen hat „Die Passion Christi“ über 200 Millionen Dollar eingespielt und überholte sogar den mit elf Oscars ausgezeichneten dritten Teil der Fantasy-Saga „Der Herr der Ringe“. Das ist der fünftbeste Kinostart aller Zeiten in den USA.

Haben die plötzlich aufkommende Diskussion um Antisemitismus und ein in jeder Weise wenig zurückhaltender Regisseur die Kasse klingeln lassen? Mediale Wortgefechte sind inzwischen in den USA an der Tagesordnung, Religion ist plötzlich nicht mehr Privatsache. Der Film fördere antisemitische Tendenzen, sagen die einen. Was gezeigt wird, sei lediglich die Dokumentation des tatsächlichen Geschehens, sagen die anderen.

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