„Es läuft in allen Bereichen besser als im letzten Jahr“
Art Cologne: Galeristen mit Umsätzen zufrieden

Mit guten Umsätzen, aber einem Besucherrückgang ist am Sonntag die erstmals vom neuen Direktor Gérard Goodrow geführte Kunstmesse Art Cologne zu Ende gegangen. Die Sammler waren in Kauflaune, hieß es.

HB KÖLN. 63 000 Besucher - 2000 weniger als im Vorjahr - sahen Kunstwerke, die 250 Galeristen aus 22 Ländern präsentierten. Trotz Konkurrenzdrucks aus Basel, Berlin und London zählt die Art Cologne noch immer zu den weltweit bedeutendsten Kunstmärkten. Spitzenpreise erzielten Bilder von Karl Schmidt-Rottluff und Paul Klee mit rund 2 Millionen Euro.

„Es läuft in allen Bereichen besser als im letzten Jahr“, sagte ein Messesprecher nach der Befragung von 40 Ausstellern. Die Sammler seien in Kauflaune gewesen. Das Besucher-Minus führte die Messe darauf zurück, dass der Feiertag Allerheiligen in diesem Jahr auf den Samstag gefallen sei und die fünftägige Schau in den Herbstferien gelegen habe.

Besonders gut habe sich junge Kunst verkauft. „Eine regelrechte Kaufwut bei junger Kunst“ registrierte der Berliner Michael Schultz, der seinen Stand wie sein Berliner Kollege Clemens Fahnemann binnen drei Messetagen „zwei Mal ausverkaufte“. Fahnemann erwähnte Arbeiten von Imi Knoebel, Hans Hartung und Sol Lewitt. Spitzenpreise wurden auch für Asger Jorn mit 810 000 Euro und Miguel Barceló mit 350 000 Euro gezahlt. Werke von Emil Schumacher und Andreas Gursky kamen auf 260 000 und 190 000 Euro.

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