Europas höchst dotiertes Filmfest
England und Mexiko sind die Gewinner beim Filmfest Dresden

Beim Filmfest Dresden 2004 gehen die Hauptpreise nach Großbritannien und Mexiko. Die Jury würdigte die erzählte Trennung siamesischer Zwillinge in „The Separation“ des Briten Robert Morgan und den mexikanischen Kurzfilm "Entre dos" von Michel Franco.

HB DRESDEN. In „Entre dos“ suchen Eltern verzweifelt nach einem Organspender für ihr Kind. Mit 19 000 Zuschauern habe das Filmfest Dresden in diesem Jahr einen Zuschauerrekord verzeichnet, sagte Festivalchef Robin Mallick am Sonntag. Mit Preisgeldern von mehr als 50 000 Euro gilt Dresden als Europas höchst dotiertes Kurzfilmfestival.

Hannes Ralls animierte Interpretation des Goethe-Gedichts „Der Erlkönig“ gewann als bester Trickfilm den nationalen Wettbewerb. Den Titel bester Kurzfilm teilen sich „Abhaun!“ von Christoph Wermke und „The Day Winston Ngakambe came to Kiel“ von Jasper Ahrens. Der Schweizer Kurzfilm „Fotokarteschka“ von Christina Zulauf und „Zur Zeit verstorben“ des Dresdners Thomas Wendrich errangen Publikumspreise. Die Auszeichnungen im internationalen Wettbewerb sind mit je 7500 Euro, die im nationalen Wettbewerb mit je 3000 Euro dotiert.

Den mit 20 000 Euro dotierten Filmförderpreis des Freistaates Sachsen erhielt Tobias Kipp für „Kalkheim“ zur Realisierung eines neuen Filmprojekts. Der KlangMusikPreis für den besten Soundtrack ging an „Rawal Recycle“ von Marc Giralt aus Spanien mit Musik von Jens Neumeier.

Seit Dienstag waren rund 300 Kurz- und Trickfilme aus 30 Ländern gezeigt worden. Mehrere der insgesamt 96 Streifen im Wettbewerb waren Uraufführungen. Das 17. Filmfest Dresden findet vom 12. bis zum 17. April 2005 statt.

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