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„Farland“: Sensibles Drama über zwei Außenseiter

Ein junger Mann und seine Freundin liegen nach einem Autounfall im Koma. Karla (Laura Tonke), die Schwester des verunglückten Mädchens und Axel (Richy Müller), der Vater des Jungen, begegnen sich auf der Intensivstation. Die beiden schüchternen Einzelgänger kommen sich näher, aber ihre Angst und Unfähigkeit, Gefühle zu zeigen, scheint stärker zu sein als jede Zuneigung.

dpa HAMBURG. Ein junger Mann und seine Freundin liegen nach einem Autounfall im Koma. Karla (Laura Tonke), die Schwester des verunglückten Mädchens und Axel (Richy Müller), der Vater des Jungen, begegnen sich auf der Intensivstation. Die beiden schüchternen Einzelgänger kommen sich näher, aber ihre Angst und Unfähigkeit, Gefühle zu zeigen, scheint stärker zu sein als jede Zuneigung.

In seinem vierten Spielfilm erzählt der deutsche Regisseur Michael Klier („Ostkreuz“, „Heidi M.“) ebenso eindringlich wie drastisch von Menschen im emotionalen Vakuum. Viel Hoffnung gedeiht nicht in diesem Drama aus der ostdeutschen Provinz. Getragen wird der Film von einem hervorragenden Ensemble, neben Richy Müller und Laura Tonke spielen auch Daniel Brühl und Fabian Busch mit.

(Farland, Deutschland 2004, 90 Min., FSK o.A., von Michael Klier, mit Laura Tonke, Richy Müller, Daniel Brühl, Fabian Busch)

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