Filmfestspiele Cannes
„Das Sakrileg“ fällt bei der Presse durch

Bereits im Vorfeld hatte „Das Sakrileg“ weltweit für Furore gesorgt. Die Erwartungen an den Thriller um eine jahrhundertelange Verschwörung der katholischen Kirche waren groß. Doch bei der ersten Pressevorführung in Cannes kam alles anders.

HB CANNES. Der mit Spannung erwartete Film „Das Sakrileg“ („The DaVinci Code“) ist bei seiner weltweit ersten Pressevorführung weitgehend durchgefallen. Keine Hand rührte sich zum Applaus nach der Präsentation des zweieinhalb Stunden langen Thrillers am Dienstagabend vor der internationalen Filmpresse in Cannes.

Bei den Filmfestspielen in der französischen Stadt wird „Das Sakrileg“ nach dem gleichnamigen Bestseller von Dan Brown an diesem Mittwochabend als Eröffnungsfilm präsentiert. Statt Beifall gab es in der Pressevorführung eher Kopfschütteln und unbeabsichtigte Heiterkeit. „Viel Lärm um nichts“, meinte ein amerikanischer Kritiker in einem Interview nach der Vorstellung. Er bezog sich damit auf die intensive öffentliche Diskussion von Film und Buch und die Proteste der katholischen Kirche.

In „Das Sakrileg“ geht es um eine jahrhundertelange Verschwörung der katholischen Kirche, um zu vertuschen, dass Jesus Christus mit der „Sünderin“ Maria Magdalena verheiratet gewesen sein und ein Kind gehabt haben soll, dessen Nachfahren heute noch leben. In Form einer gigantischen symbolkundlichen Schatzsuche, in deren Verlauf etliche Menschen sterben und viel Gewalt zu sehen ist, klären die Hauptdarsteller Tom Hanks und Audrey Tautou das Geheimnis des Heiligen Grals.

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