Filmkritik Twilight

Blut und Herzschmerz

Lange hatten Fans darauf gewartet, nun ist der vierte Teil der Twilight-Reihe „Breaking Dawn –  Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 1“ endlich da. Handelsblatt Online hat sich den Film angeschaut.
  • Ina Karabasz
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Partystimmung bei Twilight-Premiere in Berlin
Cast members Pattinson and Lautner pose before the German premiere of the movie "Twilight Saga: Breaking Dawn" in Berlin
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Der erste Teil des „Twilight“-Finales „Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht“ hat am Freitagabend in Berlin seine Deutschlandpremiere gefeiert. Über den Roten Teppich im Sony Center am Potsdamer Platz schritten unter anderen die Schauspieler Robert Pattinson (l.) und Taylor Lautner sowie Regisseur Bill Condon.

Vorschau: "Breaking Dawn" feiert Deutschlandpremiere in Berlin
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Die Verfilmung des letzten Romans der Reihe von Stephenie Meyer kommt in zwei Teilen in die Kinos. „Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht Teil 1“ läuft am 24. November in den Kinos an. Darin geben sich Bella (Kristen Stewart) und Edward das Ja-Wort und zeugen in den Flitterwochen auf einer einsamen Insel ein Kind. Bella wird aber nicht nur schwanger, sondern auch todkrank. Der zweite Teil des Finales folgt 2012.

Foto: Concorde Filmverleih/dapd

Premiere "Breaking Dawn"
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Pattinson spielt in den Filmen den Vampir Edward Cullen, Lautner den Werwolf Jacob Black. Schon vor dem Kinostart hatten sich die beiden Hauptdarsteller im Abschiednehmen geübt. Lautner sprach von „bittersüßen Gefühlen“: „Es ist hart, Auf Wiedersehen zu sagen.“ Pattinson sagte mit Blick auf die Zukunft: „Es ist ein seltsames Gefühl, als ob man seine Karriere noch mal neu starten müsste.“

Cast member Robert Pattinson poses with a fan before the German premiere of the movie "Twilight Saga: Breaking Dawn" in Berlin
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Zahllose Fans waren gekommen, um die Hauptdarsteller zu sehen und begrüßten ihre Idole mit lauten Schreien.

Germany Twilight Breaking Dawn Part 1 Premiere
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Pattinson und Lautner gaben sich ungeachtet des anhaltenden Rummels um Film und Darsteller betont bescheiden: Er habe niemals damit gerechnet, dass „Twilight“ so erfolgreich würde, sagte Pattinson.

Premiere Twilight-Saga "Breaking Dawn"
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„Es wird von Jahr zu Jahr Furcht einflößender.“ Lautner sagte, er denke bei jedem Film, jetzt kämen die Fans nicht mehr in Scharen: „Aber sie sind immer noch da.“

„Breaking Dawn –  Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 1“ startet mitten in den Hochzeitsvorbereitungen. Die Braut übt sich in Stöckelschuhen, Einladungen werden verschickt, der Bräutigam schaut sorgenvoll in die Ferne.

Es ist das Ereignis, auf das die Twilight-Fans gewartet haben: Die Hochzeit von Bella Swan mit dem Vampir Edward Cullen. Nach langem Hin und Her und drei Kinofilmen werden sich die Beiden nun endlich die ewige Liebe schwören. Der traurige Vater führt seine Tochter zum Altar, die im raffinierten Brautkleid zwar umwerfend aussieht, jedoch ihre Unsicherheit kaum verbergen kann. Während Fans der Serie gleich mitten im Geschehen sind, dürften Neulinge der Vampir-Saga so ihr Probleme mit dem Filmbeginn haben.

Robert Pattinson als Edward Cullen und Kristen Stewart als Bella Swan in einer Szene des Films "Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht" (Teil 1) Foto: Concorde Filmverleih/dapd Quelle: dapd

Robert Pattinson als Edward Cullen und Kristen Stewart als Bella Swan in einer Szene des Films "Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht" (Teil 1) Foto: Concorde Filmverleih/dapd

(Foto: dapd)

Denn „Breaking Dawn – Teil1“ steigt direkt dort in die Handlung ein, wo sie im dritten Teil „Eclipse“ aufgehört hat. Es gibt keine Rückblenden, keine Erklärungen. Das ist ein Plus für Fans, die derlei nicht brauchen, jedoch ein Minus für Kinogänger, die sich ohne Vorkenntnisse entschließen, den Film zu sehen.

Derweil bleibt der stetige Wechsel der Regisseure ohne offensichtliche Auswirkungen. Jeder der vier Teile wurden von einer anderen Person umgesetzt, „Breaking Dawn“ von dem Amerikaner Bill Condon. Er schafft es wie seine Vorgänger, die Vampirsaga wie aus einem Guss erscheinen zu lassen.

„Twilight“ kommt wieder einmal ohne übertriebene Spezialeffekte aus. Das wirkt sich nicht nur positiv auf das Budget der Produzenten aus, sondern verleiht dem Film trotz der fiktionalen Vampir-Mensch-Liebesgeschichte eine gewisse Bodenhaftung.

Die alte Erfolgsformel zieht nur für treue Fans
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