Filmkritik Twilight
Blut und Herzschmerz

Lange hatten Fans darauf gewartet, nun ist der vierte Teil der Twilight-Reihe „Breaking Dawn –  Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 1“ endlich da. Handelsblatt Online hat sich den Film angeschaut.
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„Breaking Dawn –  Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 1“ startet mitten in den Hochzeitsvorbereitungen. Die Braut übt sich in Stöckelschuhen, Einladungen werden verschickt, der Bräutigam schaut sorgenvoll in die Ferne.

Es ist das Ereignis, auf das die Twilight-Fans gewartet haben: Die Hochzeit von Bella Swan mit dem Vampir Edward Cullen. Nach langem Hin und Her und drei Kinofilmen werden sich die Beiden nun endlich die ewige Liebe schwören. Der traurige Vater führt seine Tochter zum Altar, die im raffinierten Brautkleid zwar umwerfend aussieht, jedoch ihre Unsicherheit kaum verbergen kann. Während Fans der Serie gleich mitten im Geschehen sind, dürften Neulinge der Vampir-Saga so ihr Probleme mit dem Filmbeginn haben.

Denn „Breaking Dawn – Teil1“ steigt direkt dort in die Handlung ein, wo sie im dritten Teil „Eclipse“ aufgehört hat. Es gibt keine Rückblenden, keine Erklärungen. Das ist ein Plus für Fans, die derlei nicht brauchen, jedoch ein Minus für Kinogänger, die sich ohne Vorkenntnisse entschließen, den Film zu sehen.

Derweil bleibt der stetige Wechsel der Regisseure ohne offensichtliche Auswirkungen. Jeder der vier Teile wurden von einer anderen Person umgesetzt, „Breaking Dawn“ von dem Amerikaner Bill Condon. Er schafft es wie seine Vorgänger, die Vampirsaga wie aus einem Guss erscheinen zu lassen.

„Twilight“ kommt wieder einmal ohne übertriebene Spezialeffekte aus. Das wirkt sich nicht nur positiv auf das Budget der Produzenten aus, sondern verleiht dem Film trotz der fiktionalen Vampir-Mensch-Liebesgeschichte eine gewisse Bodenhaftung.

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