Finanzielle Unterstützung gesichert
„Aushängeschild für Kulturnation“

Als Kulturstaatsminister Neumann zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele anreiste, hatte er eine gute Nachricht im Gepäck. Es geht um die finanziellen Zuschüsse für das Festival. Neumann will nicht die Bauchlandung zu dem Thema wiederholen, die einst sein Vorgänger Michael Naumann hinlegte.

HB BERLIN/BAYREUTH. Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) hat die Bayreuther Festspiele als „Kulturereignis mit weltweiter Bedeutung und Ausstrahlung“ und „Aushängeschild für die Kulturnation Deutschland“ gewürdigt. Anlässlich seines Besuchs der Eröffnung der 95. Richard-Wagner-Festspiele am Dienstag in Bayreuth sicherte Neumann den Festspielen auch weiterhin die finanzielle Unterstützung des Bundes zu. Der Bund fördert die Bayreuther Festspiele jährlich mit rund 1,7 Millionen Euro. Am Eröffnungstag stand auch ein Gespräch Neumanns mit Gudrun und Wolfgang Wagner auf dem Programm.

Die Zuschüsse für die Bayreuther Festspiele werden zu je einem Drittel getragen vom Bund und vom Freistaat Bayern sowie der Stadt Bayreuth, dem Bezirk Oberfranken und der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth. 1999 hatte der Bund mit dem damaligen Kulturstaatsminister Michael Naumann (SPD) geplante Zuschusskürzungen bei den Bayreuther Festspielen und den Bamberger Symphonikern nach heftigen Protesten aus dem In- und Ausland wieder zurückgenommen.

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