Flut-Bilanz
Hochwasser verschont Dresdener Kunst

Während in vielen Orten die Flut verheerende Schäden hinterlassen hat, ist der Großteil der kulturträchtigen Dresdner Kunst verschont geblieben. Auch geplante Open Air-Veranstaltungen sollen wie geplant stattfinden.
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Vielerorts kämpfen die Menschen in Ost- und Nordeutschland noch mit den verheerenden Folgen der Flut. Doch anders als im Jahr 2002 sind die Auswirkungen des Hochwassers in diesem Juni auf die touristische Infrastruktur Dresdens gering geblieben. Die staatlichen Kunstsammlungen Dresden sind fast vollständig vom Hochwasser verschont geblieben.

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gehören zu den Einrichtungen, die von den Hochwasser-Schutzmaßnahmen in großem Maße profitiert haben. Entsprechend positiv und erleichtert fällt das Resümee des Hauses aus: „Mit Ausnahme einer vorübergehenden Schließung des Kunstgewerbemuseums im Schloss Pillnitz am Stadtrand konnten alle Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden geöffnet bleiben“, sagt Dr. Hartwig Fischer, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Schon seit dem 15. Juni ist auch das Kunstgewerbemuseum wieder zugänglich, die Ausstellungsräume haben keinen Schaden genommen. „Ob im Albertinum, im Zwinger oder im Residenzschloss, alle dort befindlichen Museen waren und sind ohne Einschränkungen zugänglich“, sagt Fischer. Die Gemäldegalerie Alte Meister, das Grüne Gewölbe, der neue Riesensaal oder der kürzlich wiedereröffnete Mathematisch-Physikalische Salon, die Galerie Neue Meister mit der großartigen Sonderausstellung ‚Die Erschütterung der Sinne‘ und die Skulpturensammlung – alles sei wieder offen für Besucher.

Auch die großen Open-Air-Events der Landeshauptstadt können wie es derzeit aussieht ohne Einschränkungen stattfinden. So laufen gerade die Aufbauarbeiten für die Filmnächte am Elbufer, die ab dem 27. Juni bis Ende August wieder rund 50 Filmen auf einer mobilen Kinoleinwand präsentieren. Lediglich beim Aufbau kann es zu ein paar Verzögerungen kommen. Auch das „Elbhangfest Dresden“ (28. bis 30. Juni) und die Ostrale Dresden (ab dem 5. Juli), die internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste, zum 7. Mal in Dresden, seien nicht von den Folgen der Flut beeinträchtigt.

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