Fußball
Tränen und Leidenschaft - Was Fußball über Männer verrät

Männer sind beim Fußball so wie die Frauen sie gerne auch in der Beziehung hätten: leidenschaftlich, ekstatisch, treu und zu Tränen gerührt. Das bestätogt auch die Autorin des Buches „Ballgefühle. Wie Fußball uns den Mann erklärt“, Constanze Kleis.

dpa BERLIN. Männer sind beim Fußball so wie die Frauen sie gerne auch in der Beziehung hätten: leidenschaftlich, ekstatisch, treu und zu Tränen gerührt. Das bestätogt auch die Autorin des Buches „Ballgefühle. Wie Fußball uns den Mann erklärt“, Constanze Kleis.

Anstatt die Fußballleidenschaft der Männer zu verteufeln, sollten sich die Frauen jedoch lieber über die Möglichkeit freuen, ihre Partner von einer völlig anderen Seite kennen zu lernen. „Wenn es um Fußball geht, kann selbst der machohafteste Mann in Tränen ausbrechen, einem einzigen Spieler die ewige Treue versprechen und bei Trikot- und Frisurfragen äußerst modebewusst sein“, sagte die 46-jährige Kleis, die selbst seit 14 Jahren mit einem Fußballfan zusammen ist. „Auch für Auswärtsspiele ist kein Weg zu weit, während sich die Frau zwei Wochen lang den Mund fusselig reden kann, wenn sie mal für ein Wochenende wegfahren will.“

Woran liegt das? „Beim Fußball ist alles sehr klar strukturiert, und es gibt feste Regeln, die auch noch leicht zu verstehen sind“, sagte Kleis. Fußball biete, worüber Frauen selten verfügten. „Das ist ein wahrer Zufluchtsort für Männer, die bei Frauen nie richtig wissen, ob sie sich gerade wieder durch Treibsand begeben und möglicherweise etwas falsch machen.“

Das Fußballspiel - egal, ob als Zuschauer oder als Spieler - sei für Männer „eine Art Reservat, wo Eigenschaften zählen, die sonst nicht mehr sehr gefragt sind“. Dazu gehöre die Tatsache, dass man sich auch ohne viele Worte und unabhängig vom Alkoholkonsum des vergangenen Abends gut verstehen könne. „Fußball hat ein großes Herz - das schätzen Männer sehr“, sagte Kleis.

Frauen sollten nach Ansicht von Kleis nicht versuchen, sich in diese Männerwelt durch Fachgespräche oder Schnittchen in den Nationalfarben hinein zu mogeln. „Das ist verschwendete Zeit“, sagte Kleis. „Stattdessen sollten sich die Frauen über diese Auszeit voneinander freuen - denn nach einem Fußballspiel kommt ein Mann meist zufrieden und ausgeglichen nach Hause.“ Kleis wird am 29. Mai in der Urania in Berlin aus ihrem Buch lesen.

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