Gesundheit
Frühlingsgefühle gibt es nicht

Oft beschworene Frühlingsgefühle gibt es streng medizinisch nicht. „Echte Frühlingsgefühle kann man höchstens noch bei Eskimos ausmachen“, so Prof. Martin Reincke von der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie der Fachzeitung „Ärztliche Praxis“.

dpa/gms MüNCHEN. Oft beschworene Frühlingsgefühle gibt es streng medizinisch nicht. „Echte Frühlingsgefühle kann man höchstens noch bei Eskimos ausmachen“, so Prof. Martin Reincke von der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie der Fachzeitung „Ärztliche Praxis“.

Die Verbreitung von Kunstlicht im heutigen Wohnumfeld habe dazu beigetragen, dass die natürlichen Hell-Dunkel-Unterschiede zunehmend verwischen. Das verändere auch die Hormonproduktion.

Verantwortlich für Gefühlsaufwallungen im Frühjahr ist den Angaben zufolge die Zirbeldrüse. Sie produziert das Schlafhormon Melatonin - bei Dunkelheit mehr, bei Helligkeit weniger. Mehr Licht mache munter und aufgeschlossener, auch für sexuelle Reize. „Für unsere Hormone ist heute aber immer Frühling“, so Prof. Reincke.

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