Günther Jauch bei der ARD
"An manchen Abenden werden wir scheitern"

Günther Jauch geht seine neue Aufgabe als Premium-Talker in der ARD bescheiden an. "Ich werde Fehler machen und Kritik einstecken müssen", sagte Jauch dem "Spiegel": "An manchen Sonntagabenden werden wir scheitern."
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HamburgModerator Günther Jauch will die von ihm ab September moderierte Sonntagabend-Talkshow im Ersten nicht umbauen. Das Format sei erfolgreich und locke kontinuierlich vier Millionen Zuschauer an, sagte der 54-jährige Journalist dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

„Die will ich halten, nicht verprellen. Deshalb habe ich keinerlei Ambitionen, alles auf den Kopf zu stellen. Ich werde da nicht zum Revolutionär“, kündigte er an. Wahrscheinlich werde die Show „Günther Jauch“ heißen.

Der Talker rechnet auch mit Problemen bei seiner Nachfolge von Anne Will. „Ich werde Fehler machen und Kritik einstecken müssen“, sagte Jauch. Es gebe vor allem in den Medien „eine teilweise schon überbordende Erwartungshaltung, die ich persönlich nicht nachvollziehen kann“.

„Sie werden vielleicht über mich herfallen. Ich mache mir da keinerlei Illusionen“. Zudem bestehe immer die Gefahr, dass Politprofis das Format als TV-Bühne missbrauchten. Er sagte: „An manchen Sonntagabenden werden wir scheitern. Andere Sendungen werden dafür gelingen.“

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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