Historisches Einspielergebnis
Disney schlägt Sony bei Kinostart

Der amerikanische Medienkonzern Disney hat mit der Piraten-Saga „Fluch der Karibik 3“ den weltweit besten Kinostart aller Zeiten hingelegt. Über 400 Mill. Dollar spielte der Film am ersten Wochenende ein, mehr als der bisherige Rekordhalter Sony. Den Kinoerfolg kann Disney gut gebrauchen.

hps DÜSSELDORF. Der von Jerry Bruckheimer produzierte Film mit Frauenliebling Johnny Depp in der Hauptrolle spielte nach Unternehmensangaben am ersten Wochenende weltweit 401 Mill. Dollar ein. Damit stößt Disney den bisherigen Rekordhalter Sony vom Sockel. Die Filmsparte des japanischen Unterhaltungskonzerns stellte erst vor wenigen mit „Spider Man 3“ einen historischen Rekord auf. Der Actionfilm spielte 382 Mill. Euro ein. Allein in den Vereinigten Staaten waren es 142 Mill. Dollar.

Nicht nur in den USA spielte der Piraten-Film angesichts des langen Wochenendes (Kriegsveteranen-Feiertag) einen Rekord ein, sondern auch in Deutschland. Mit knapp 2,4 Mill. Besuchern und Einnahmen von 17,8 Mill. Euro stellte „Fluch der Karibik 3“ einen Jahresrekord auf.

Für Disney-Chef Robert Iger ist der Abenteuerfilm ein glänzendes Geschäft. Um Geld zu sparen, hatte das Hollywood-Studio die beiden letzten Teile von „Fluch der Karibik“ gleich hintereinander in Los Angeles und auf der Karibikinsel Dominica drehen lassen. Das Finanzvolumen für Teil zwei und drei belief sich auf 220 Mill. Dollar. Bereits der zweite Teil der Saga um Johnny Depp als Captain Jack Sparrow hatte mehr als eine Milliarde Euro eingespielt.

Disney kann den Kinoerfolg gut gebrauchen. Im vergangenen Halbjahr musste die Filmsparte einen zweistelligen Umsatzrückgang hinnehmen. Der Umsatz für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2006/2007 (30. September) stagnierte bei 8,07 Mrd. Dollar.

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